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Reviere für den Fang von Dorsch, Hering, Meerforelle, Hornhecht im Bereich Kiel

Fangplätze für Hering und Hornhecht gibt es im Bereich Kiel viele. Ich fahre nicht gerne weit, um angeln zu können. Deswegen angle ich meist vor der Haustür. Das ist der Bereich des West­ufers der Kieler Förde. Meine bevorzugten Fang­plätze liegen nördlich des Nord­-Ostsee-Kanals und südlich von Eckernförde in etwa 10 bis 15km Entfernung.

Hier exemplarisch ein paar meiner Fangplätze.

Seit August 2014 kann das Areal des MFG 5 zum Angeln genutzt werden. Das Marine Flieger Geschwader 5 wurde verlegt. Das Gelände wurde der zivilien Nutzung übergeben. Dieser weitläufige Bereich des MFG 5 darf mit dem Auto nicht befahren werden. Das Areal MFG 5 liegt zwischen Holtenau und dem Leuchtturm Friedrichsort.

Der Strand von Falckenstein ist DER Badestrand von Kiel. Auch hier gibt es zur Badesaison eine Strand­auf­sicht. Die Boote der Wasserwacht liegen dann im Be­reich der Sandbank. Faktisch ist dies Kiels Hundestrand. Hunde dürfen zwar nicht an den Strand. Dies ist als Schutz für die vom Aussterben bedrohten Vogelarten gedacht. An jeder Zugangs­stelle zum Strand sind entsprechende Verbots­schilder aufgestellt. Diese Schilder werden oft nicht beachtet. Wer soll einen frei laufenden Dobermann kontrollieren?

Der Bereich Kahlenberg wird früh im Jahr gerne zum leidenschaftlichen Angeln nach Meerforellen aufgesucht. Dort befindet sich keine Hunde­badestelle sondern der einzige Kieler Hunde­strand.

In Strande befindet sich ein Gebiet für Surfer. Die Mit­glieder des Surf-Clubs haben ein neues Ver­eins­heim gebaut. Es ist ein sehr schönes Haus geworden, finde ich! Die gesamte Zufahrt bis zum Bülker Leuchtturm wird nun durch ein Parkleitsystem gesteuert. Das ist fast wie im Elbtunnel. Wenn die Schranke ausgelöst wird, muß man umdrehen. Aber wie, auf der schmalen Straße. Diese Regelung hat die Tüte Pommes am Surfer Strand um 3€ verteuert. Auch neben der Bude muß für kurzes Parken voll gezahlt werden. Von der Bremer Brötchen Regelung fehlt jede Spur. Wer glaubt, sonntags um 6 Uhr wird nicht aufgeschrieben, könnte sich irren.

Die Plätze am Leuchtturm Bülk waren früher nicht nur an den Wochen­enden und Feiertagen oft mit vielen Anglern besetzt. Das ist, Stand 2022, nicht mehr so. Surfen, Wel­len­reiten, Kiten und, ganz neu, Steh-Paddeln wird dort gerne prakti­ziert. Die Zufahrt erfolgt über die Fahrradstraße, wenn die Schranke geöffnet ist.

An all diesen Fangplätzen habe ich schon Horn­hechte, Dorsche und Meer­fo­rellen gefangen.

Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK), im Angler Jargon hier auch liebevoll als Canale Grande oder einfach als Graben bezeichnet, bietet mir ca. 100 km An­gel­möglichkeiten quer durch Schleswig-Holstein. Her­ing, Zander, einen (1) Barsch, (sehr wenige) Meer­forellen und (sehr wenig) Dorsch habe ich dort schon gefangen. Meeräsche, Wittling, Makrele, Plattfisch, Horn­hecht, Hecht, Kar­pfen, Schwarz­mund­grundel, Stint, Wels, Aal sind nicht meine «Zielfische» im Canale Grande. Ich nutze von den 100km nur wenige Meter für das Angeln auf Heringe im Früh­jahr und Herbst. Nicht nur die Kieler Förde, auch der NOK bis etwa Rendsburg ist die Kinderstube und nach meiner Einschätzung wohl auch Fress- und Überwinterungsgebiet von Kiels Hering.

Weitere Fangplätze für Meer­forelle, Dorsch, Makrele, Hering und Hornhecht liegen Richtung Innenstadt.

Für die Jagd nach Meerforelle gibt es eine sehr inter­essante Flach­wasser­zone im Bereich Kitze­berg. Wenn dort nichts läuft, einfach weiter Richtung Eitz:-)

Meerforellen, Dorsche und Hornhechte lassen sich von Kiel aus kommend Richtung Norden an unterschiedlichen Stellen fangen. Neuerdings haben diese Stellen eins gemeinsam: Es gibt kaum eine Zugangsmöglichkeit. Seit der letzten Sturmflut sind Treppen verschwunden. Es gibt kaum eine Möglichkeit, die Steilküste rauf oder runter zu klettern. Bei feuchtem Boden ist das lebensgefährich. Dazu drohen Küstenabbrüche.

Nun gibt es die guten alten Angelzeiten, von den man heute nur noch träumen darf.

Ausgelegte, manchmal km-langen Netze, versperren dazu den Fischen den Weg zum Strand. Wenn dort Netze im Bereich der sehr langen Sandbank liegen, sinken die Chancen auf den Fang eines Fisches sehr. Durch die Netzwände kommt kaum ein lohnender Fisch zum Strand. Die Fang­plätze kann ich mit dem Auto in etwa einer Vier­tel­stun­de er­reichen. Dann kommt allerdings auf jeden Fall ein sehr langer Fussweg dazu. Diese Wege können von einigen Kollegen körperlich nicht mehr bewältigt werden.

Das (Brandungs) Angeln (surf angeling) verlagert sich dadurch auf Reviere, die besser mit dem Auto, Tür auf und der Spaß beginnt, zu erreichen sind. Seit die Parkmöglichkeiten im Küsten­ver­lauf sehr reguliert wurden, lassen sich viele Locals in den Angelbereich fahren und wieder abholen. Gruß an Deti-One und Köhler. Alles richtig gemacht.

«Namen sind Schall und Rauch». Egal wie bekannt oder unbekannt der Angelplatz ist. Einfach an der Küste entlang fahren. Wo es einen Parkplatz geben sollte, ranfahren und den Strand ausprobieren. Dann klappt es vielleicht auch mit dem Fang einer kleinen Meerforelle! Der Fang großer Meerforellen ist hier sehr selten.

Einem alten Buch habe ich die dokumentierten Fangmengen von Fischern in Schleswig-Holstein entnehmen können. Ostholstein mit Fehmarn und Lübeck sowie der Bereich Eckernförde waren in den dort angeführten Jahren sehr viel fischreicher als der Kieler Bereich.

Welche Zahlen würde wohl eine aktuelle Statistik liefern? Wo liegen die Fischerboote? Wo liegen Angelkutter? Wo werden Boote vermietet? :-)

Seit der Dorschbestand der westlichen Ostsee vernichtet ist, liegen die Angelkutter, es war die größte Flotte Europas, auf dem Trockenen oder sind verkauft. Nach Dorschen darf man im gesamten Gebiet von Schleswig-Holstein (ICES-Gebiet 22) vom Boot oder Kutter nicht mehr angeln. Falls ein maßiger Dorsch gefangen werden sollte, das kommt so gut wie nie vor, muß dieser Dorsch schonend zurückgesetzt werden.

Es ist am Strand sehr leer geworden.

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