Auch Helden haben schlechte Tage, Teil eines Graffitis aus Berlin
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zum Lagerfeuer

neuer Beitrag

"Petermänchen", Kiel, 10.07.2024 20:26:57

Moin Community!
Gibt es rein zufällig Jemanden aus Kiel der am Kanal Zander angelt und eventuell noch einen Angelkollegen gegen Beteiligung am Spritgeld mal mitnehmen würde?
Gerne Gummi-oder-Wobbler Angler. Hauptsache mit Spass!
Wenn ja, würde ich bei Udo meine Whatsapp oder was auch immer Nummer hinterlassen.
Gerne auch per Mail: waschbaer(@)freenet.de
Udo, falls nicht erwünscht lösche bitte die Mailadresse oder auch den ganzen Eintrag!

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Kommentar vom 11.07.2024 06:56:12
Moin "Petermännchen", Dein Beitrag ist voll Community und voll willkommen :-) Die Angabe Deiner Mailadresse kann zu gefährlichen Mails führen. Ein Klick zu viel, und Dein Rechner ist gekapert. Du kennst das Risiko.
Am liebsten würde ich sofort mit Dir auf eine Angeltour gehen. Gestern konnte ich sehen, dass die Strecke Gettorf / Holtsee / Sehestedt gestperrt ist. Straßenbauarbeiten. Das kann ein wenig dauern, bis ich in den Bereich komme.
Dann ist mir eingefallen, dass Du gerne auf der Festlandseite angelst. Das wäre dann die Bovenau Seite. Die Strecke ist von Kiel gut zu erreichen.
Um für evtl. Fahrer das Angebot verlockender zu machen: "Petermännchen" kann am Geschmack des Wassers feststellen, ob dort gerade Zander unterwegs sind und sogar die Schwimmrichtung am Geschmack erkennen. Dort kennt er sich besonderts gut aus.
Petri Heil
P.S.
Ich melde mich bei Dir, sobald ich los kann. Ist ja bald Vollmond. Dann machen wir einen Fischzug. Wobbler habe ich. :-) Ich fahre dann über Kiel.
Grüße von Udo

Dr.Fish, Under The Bridge, 10.07.2024 12:33:44

Dienstagvormittag: Under The Bridge, mit meinem dann insgesamt zwei Autos nach meiner langen Tour um den Fjord.
Ich war lediglich auf Spähtour, hatte einen gänzlich anderen Termin
in Hold-me-now.
Wolken, windarm wie selten, reichlich Schiffe. Und hüben wie drüben kein Angler. Doch, einer kam dann noch, mit THW- BigBag, Naturköderrute, und baute auf. Moin!- Moin! Aber viel wichtiger war, was ich sehen wollte, Besteck. Großes Besteck, fast Sprottengröße. In diesem Fall hätte ich meine HKK nicht eingekürzt, sondern im Originalzustand belassen. Nächstes mal dann. Oben, unten, mittig. Die Bestecke legten sich immer wieder quer und blitzen für zwei- drei Sekunden auf, dadurch sehr gut zu sehen. Ich fand das ungewöhnlich. Jetzt bin ich mir sicher, es sind spezielle Makrelen- Lockdummys. Entwickelt wahrscheinlich von E.Musk.

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Kommentar vom 11.07.2024 07:12:12
Moin Dr.Fish, ich habe tatsächlich das Wort "nachträglich" bei meiner Gratulation vergessen :-)
Ja, der E. Musk, ist augenblicklich der reichste Mensch des Planeten. Der Amazon-Mann ist um 50 Mrd. ärmer als Musk. Die HSH Nordbank hatte einen Verlust von 10 Mrd. Der Streit um den aktuellen Verteidigungshaushalt geht um 5 Mrd. Gut, man darf $ nicht mit € vergleichen :-)
Wegen einer Baustelle in Gettorf musste ich mal eine andere Strecke fahren. Dabei bin ich bei dem lokalen Tesla-Händler vorbei gekommen und konnte nun in den Hinterhof sehen. Boh, das ist ein großes Areal. Von der Hauptstraße hatte ich einen ganz anderen Eindruck.
Nun war gerade Hosltein in Gettorf. Ob E. Musk diese Verkaufsstelle mal besucht?
Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Makrelen in den Kanal ziehen werden. Aber wenn sie kommen, sind sie dem Besteck auch entgegenkommend.
Grüße nach JWD
von
Udo
Kommentar vom 11.07.2024 10:09:04
P.S, Hier ein paar Info von Günni:
"...
die Mannschaft mit dem teuersten Marktwert 1,5 Milliarden läuft auf = die Fish an Ships Boys......aber keine Sorge , der Zahnspangenträger aus Spanien der ja in Barcelona spielt hat eine festgeschriebene Ablöse von 1Mrd.
auf sein Kreuz gelegt bekommen
..."

UK61, 09.07.2024 20:36:29

Moin Udo
Petri zu den ersten Makrelen. Dann werde ich mich diese Woche auch mal aufmachen Richtung Kai.

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Kommentar vom 10.07.2024 18:52:47
Moin UK61, dann viel Petri für Dich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir uns dort treffen! Gefangen wurde dort bereits. 3 Einzelfische von "allemann" :-) Keine Schwäre.
Grüße von
UK56

Klondikecat, Kiel, 05.07.2024 22:29:34

Hallo Udo,
zunächst zu UK61, ja, die Holländer sind noch da und
bleiben auch bis Anfang Oktober. Zu dem speziellen
Fang, das ist ein Seeteufel, oder fachlich Seeskorpion.
Wir nannten ihn auch einfach Waldi. Er war vor 50 Jahren
reichlich in der Förde vorhanden. Bei dem sch--- Wetter
sehe ich für die Makrelen schwarz, wenn sie bis zum 10.07.
nicht kommen, sehe ich dunkelschwarz.
Viele Grüße
Klondikecat

UK61, 05.07.2024 15:13:55

Moin wie sieht es aus am Kai sind die großen Segelschiffe noch da?
Ich will nicht extra aus Bordesholm losfahren.
Gruß UK61

Dr.Fish, Ostufer JWD, morgen Holsteinsee, 28.06.2024 08:21:42

Danke fishfinder für die Ausführungen, äußerst spannend ! Das berührt aber ja eigentlich die emotionale Ebene. Das heißt also: Wir erkennen jetzt, dass die Wissenschaffenden kein Wissen schafften, nicht weil sie es "böse meinten". Vielmehr weil sie wissenschaftlich- handwerklich nicht sauber gearbeitet haben über die Jahre und die Generationenwechsel von Diplomanden und Doktoranden. Zumindest ist damit die, auch hier auf den Seiten zitierte Aussage eines Fischenden im TV, er sei jahrelang belogen und mit immer neuen Auflagen abgestraft worden, nur teilweise richtig. Also nicht belogen, sondern wegen handwerklicher Mängel in der Forschung einfach schlecht gemaßregelt worden. Ohne Erfolg, wie wir und er jetzt wissen. So war es beim Dorsch. So wird es beim Aal kommen. Die Maßnahmen sind ein Ausdruck von Hilflosigkeit, und das natürlich um Jahre oder Jahrzehnte, also jedenfalls viel zu spät. Letztenendes geht es nur um Kohle. Man nennt dass "Wirtschaftliche Interessen" oder so. Der Ostsee-Dorsch ist weg, noch weg. Genauso weg wie in meiner Kindheit und Jugendzeit, wir fingen keine Dorsche, nie. Als junger Erwachsener fingen wir Dorsche, dann immer mehr Dorsche. Irgendwann, viele Jahre später und nicht lange her, brach der Dorschbestand zusammen. In meiner Empfindung von einem Jahr auf´s andere. In einem Jahr fingen wir an Karfreitag in der Gummihose taghell mehrere sehr gute Dorsche, und vom Boot am Nachmittag an der gelben Tonne draußen links noch welche, also so doll wie nie. Im nächsten Jahr war komplett Schluss. Ende. Nicht wegen irgendwelcher Limits, sondern es war einfach so. Wie in meiner oben zitierten Kindheit und Jugend, keine Dorsche. Die Forschenden haben mir das nicht erklärt. Bis heute nicht. Aber irgendwen beraten. Und die Beratenen haben dann Erlasse auf den Weg gebracht. Nuller Baglimits zum Beispiel aktuell. Wen juckt es, wir fingen sowieso nicht in den letzten Jahren. Und wer unbedingt in den Genuss eines Dosrchkotletts mit Salzkartolleln und Petersiliensause oder eines gebratenen Dorschfilets kommen will, fährt dahin, wo es noch geht, ihr wisst schon. Auch das hat man uns bis heute nicht erklärt.

fishfinder, Neumünster, 25.06.2024 13:57:03

Moin Udo und Community,
ich bin auf einen interessanten Vergleich zwischen Privatsphäre im Internet und der Fischerei gestoßen. Es drehte sich dabei um die Verschiebung der Wahrnehmung im Zeitstrahl.
Wenn wir davon ausgehen, dass immer neue Wissenschaftler die Vorgaben der Quoten ermitteln, haben Sie vielleicht einfach nur dieses Phänomen nicht beachtet.
"Der Wissenschaftler Daniel Pauly erkannte, dass die Forschenden einen großen Fehler gemacht hatten, als sie versuchten, akzeptable Fangmengen zu bestimmen. Sie hatten zwar den Rückgang der Fischbestände erkannt. Aber sie wussten nicht, wie stark der Rückgang war. Pauly stellte fest, dass jede Generation von Forschenden eine andere Ausgangsbasis hatte, mit der sie die aktuellen Statistiken verglich. Und die Ausgangsbasis jeder Generation war niedriger als die der vorhergehenden.
In einer Arbeit aus dem Jahr 1995 nannte Pauly dies das „Shifting Baseline Syndrome“. Die meisten Wissenschaftler gingen von dem Ausgangswert aus, der zu Beginn ihrer Karriere normal war. Gemessen an diesem Maßstab war jeder spätere Rückgang unbedeutend, der kumulative Rückgang aber war verheerend. Jede Generation von Forschenden arbeitete in einem neuen ökologischen und technologischen Umfeld, was den exponentiellen Rückgang unbeabsichtigt verschleierte.
Paulys Erkenntnisse kamen zu spät, um den Verantwortlichen einiger Fischgründe noch zu helfen. Das Meer erlebte Katastrophen wie etwa den völligen Zusammenbruch der Kabeljaubestände im Nordwestatlantik in den 1990er-Jahren".

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Kommentar vom 20.07.2024 07:02:46
Moin fishfinder: Mit Deinem Beitrag bist Du nun h.c. fishfinder :-)

Prof. Dr. Christian Rieck beschreibt dieses Phänomen im Rahmen der KI. Es kann eine KI-Demenz auftreten.
Die Stellen ab 11:44 und 13:21 sind einschlägig :-)

Du bist auf der Höhe des Wissen! Das geht nur ohne GEZ!

Schnelle, späte Grüße von Udo


https://www.youtube.com/watch?v=2aBU7fCTFc0

Dr.Fish, Ostufer JWD, 12.06.2024 11:12:44

Moin Udo, Moin Community ! Zum Angeln komme ich nicht so viel, aber mit der Sendung vorgestern auf N3 ab 22 Uhr hat es immerhin geklappt. Ich sehe Sendungen meist noch wenn sie kommen, Mediathek wäre aber auch eine Alternative. Die Reportage hieß glaube ich "Der Aal", darüber muss ich im Nachgang viel nachdenken. Man nahm uns einst die Möglichkeit, Forellen im Frühjahr zu angeln. Kurz bevor der Heikendorfer Ex- Abiturient nach Berlin ging, hat er das SH-Gesetz unterzeichnet, neue Schonzeit in "Süß und Brack" ist nun 1.Oktober bis 28.Februar. Das sind fünf Monate Schonzeit, fast die Hälfte des Jahres. Auch für Gewässer, in denen es laut Fischereibiologen des LLUR untersuchungegemäß definitiv keine Reproduktion des Forellenbestandes gibt, und die Existenz der Forelle im Gewässer ausschließlich durch (unsere) Besatzmaßnahmen erhalten bleibt. Dann verschwand der Dorsch von einem Jahr auf`s andere. Emotional wirksam, sonst nicht so sehr, wurde die Maßnahme plakativ Richtung Fischer, F-Wort und Angler in der Ostsee verhängt: Über die Jahre drei- eins- nuller Baglimits verfügt. Dann zuletzt das Aalangelverbot in Nord- und Ostsee sowie dem Mittelmeer. Fischer dürfen immerhin noch ein paar Monate hier und da fischen, mal sehen wie lange noch. Und auch mal sehen, wann das generelle Angelverbot auf sämtliche Gewässerarten ausgeweitet werden wird. Das muss man sich mal vorstellen: Es werden genau die Mitglieder der Gesellschaft wegen ihrer vermeintlich verwerflichen Freizeitbeschäftigung abgestraft, die sich, quasi als einzige, um den Fortbestand von gemochten Fischarten kümmern. Und dann dieser Film zum Thema. Schade, dass sie die Bilder der Kraftwerk- zerhäckselten Aale in Angelzeitschriften, jedoch nicht in solchen Reportagen zeigen. Schade, dass habilitierte Thüner eine "Meinung" haben, die ganze Berufsstände der Generationenfischereibetriebe ausrotten können und wohl auch werden. Schade, dass diese sogar Besatzmaßnahmen in Frage stellen, wie das aktuelle Aalutsetten. Schade, dass mir Naturschutzverbands- Biologinnen erklären, man müsse nicht in den Fluss der Natur eingreifen bei zigtausend Kormoranen auf und in der Schlei zur Saison mit 0% unverletzten Aalen, die noch übrig blieben. Wenn der Mensch nicht eingreifen soll, was genau ist dann ihr Job im Naturschutzverband ? Bei mir bleiben viele Fragen zurück. Danke für die Sendung. Aber dass mir Leute etwas predigen, obwohl sie ihren Job nicht machen, damit komme ich nicht gut zurecht. Die Thüner Wissenschaft kann mir nicht einmal erklären, wie das so geht mit der Reproduktion des Aals. Aber sie dürfen die menschenmöglichen Maßnahmen ins Lächerliche ziehen, obwohl diese und andere Fische ohne diese vielen Maßnahmen inklusive Besatz längst ganz weg wären, vielerorts gänzlich ausgestorben. Und die Ursachen bleiben weitgehend unangetastet, obwohl sie jeder Interessierte kennen sollte. Es werden überdies weiterhin tonnenweise Glasaale in der EU auch zum Verzehr freigegeben, von der vielgepriesenen Internationalen Gesellschaft offenbar abgesegnet. Vielleicht rechnet mal jemand aus, wievielen Kreaturen das entspricht, die als Delikatesse kiloweise verkauft und verzehrt werden. Aber Hauptsache, ich muss den Beifang- Aal im Sommer in der Ostsee mit abgeschittenem Haken zurück ins Element gleiten lassen in einem Land mit gleichzeitigem vorsätzlichem Zurücksetzverbot. Auch wenn der letzte Angler vom Strand vergrämt, der letzte Binnen- und Ostseefischer pleite ist. Eines ist doch klasse: Professor Thünen und Frau Doktor Vogelschutz bekommen ihr stattliches monatliches Salär auch weiterhin. Auch wenn ihre Forschungsergebnisse für mich "Vielen Dank für Nichts" bedeuten.

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Kommentar vom 15.06.2024 15:40:32
Moin Dr.Fish, herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Günni hat den Beitrag auch gesehen. Ich habe ihn später nebenbei laufen lassen Wenn ich es richtig verstanden habe, ist man sich nicht einig, ob man besetzen soll oder nicht. Die Fischer und ein Lobbyist sind dafür. Dazu vom NDR Musik in moll. Muß die Art sterben?

Ich finde, der Bericht zeichnet die Wirklichkeit unvollständig und lässt die politische und wissenschaftliche Dimension vollkommen außer acht. Ich kenne das vom NDR.

Wichtig wäre es gewesen, zu erwähnen, dass die Glasaale, die hier besetzt werden, nach dem Willen des ICES unzulässig abgefischt werden. Seit Jahren. Die Kommision ist für ein Fangverbot vor Marroko und im MIttelmeer.

Mein zweitbester Freund, Minister Özedimir, gehört zu dem Kreis der EU-Agrarminister, die für ein Abfischen der Glasaale sind.

https://www.euractiv.de/section/ernaehrung-und-gesundheit/news/glasaalfischerei-trotz-widerstand-der-kommission-weiter-erlaubt/

Die Frage ist also nicht: besetzen oder nicht sondern: Wie verhindet man das Abfischen der Glasaale.

Wir kennen das vom Dorsch: Fischen über den Laichgebieten der Dorsche während der Laichzeit erlaubt. Angeln nicht. Komisch, Dorsch weg. Der Aal sicher auch bald. Egal, ob besetzt wird oder nicht.

Um das Gleichgewicht der Natur herzustellen, müßte man genau so viel besetzen, wie abgefischt wird. Wie soll das gehen?

Im übrigen: Die EU-Sprache spricht wieder von dem F*-Wort und einem Verbot im Brackwasser. Davon hat SH einiges. Es war unklar, was die EU mit dem Brackwasser meinte.

Kanal und Flußmündungen gehlören nicht dazu. Die Schlei auch nicht. Die SH-Regierung legt Wert darauf, dass ihre Hoheit über die SH Gewässer von der EU respektiert wird. Der genaue Grenzverlauf wird benannt. Es ist wieder die Strandlinie, die wir von den Dorschen kennen.

In dem Bericht wird die Zahl der F+-Fischer mit 1,6 Mio angegeben. Tatsache ist, dass die Zahl kein Mensch kennt. Es gibt in unserer Republik keine Anglerzählung. Wenn die Zahl der Angler schon nicht bekannt ist, frage ich mich, wie die F*-Wort Fangmenge berechnet werden kann. Ebenso sagt die EU (!!!): F*-Wort ist EU-Weit gar nicht definiert.

Keiner weiß, was damit gemeint ist. Es gibt viele Interpretationen. Ich bin auf jeden Fall kein F*-Wort fischer. Ich bin Uferangler, der nicht nach Aalen angelt.

Die geangelte Menge in Tonnen liegt für die F*.Wort erheblich höher als die Menge, die für die Fischer angegeben wird. Die Zahl ist nicht brauchbar. Sie ist gegriffen.

Ich verbuche die Sendung für mich als Unterhaltungssendung mit gefährlicher Falschdarstellung.

In einem dicken Wälzer über den Aal, ich konnte das Buch von Freewilli ausleihen, konnte ich lesen, daß Sigmund Freud, genau, der mit der Psychoanalyse, in seinen ersten Jahren versucht hat, weibliche Aale zu entdecken. Es war unbekannt, wie sich Aale vermehren. Es wurde geglaubt, daß sie von Aalmuttern (gab es massenhaft hier im Bereich, sind leider ausgestorben) geboren wurden.

Er hat sich dazu auch jahrelang in Italien aufgehalten. Er hat keine Lösung gefunden. Später hat sich herausgestellt, daß das Geschlecht der Aale sich erst auf der Wanderung in die Tiefsee bildet. Erst dann waren solche Feststellungen möglich. Da kam er mit seinem Schlauchboot nicht hin.

Ich habe heute meine Regenwasservorräte aufgefüllt. Das ging heute sehr schnell.

Dir nochmals herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Das bringt Spaß! Das ist ein wichtiger Beitrag. Er erhellt das Thena! Dake!

Herzliche Grüße von Udo
das ist der, der noch nie nach Aalen geangelt hat, aber mal einen mehr als armdicken Aal am Strand gefunden hat.

Vive la Kormoran

Päbbel58, 29.05.2024 00:56:19

Vielen Dank

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Kommentar vom 31.05.2024 06:08:06
Na klar!

Dr.Fish, Ostufer JWD, 28.05.2024 13:23:08

Moin, zu den HKK : Das kommt natürlich darauf an, wie so oft.
Wenn ich einen Heringskiel- Köder vom dreißiger Rogner habe, und damit Platten angeln möchte, reicht mit definitiv ein Drittel oder viertel Stück, am hinteren Ende angeschrägt geschnitten.
Auf Hornhecht und Meerforelle an der freien Küste, oder auf Regenbogenforellen im Canale Grande, habe ich immer ganze Streifen mit Flossenpaar verwendet. Für Makrele würde ich tendenziell halbe Streifen verwenden, habe ich noch nicht versucht mit Naturködern. Als liebste Anbissstelle verwende ich dünndrähtige Forellenhaken am gebundenen 0,25er Vorfach. Nur einmal am vorderen, etwas breiteren Ende durchgestochen. Mittlerweile werden auch Platten als Beifang, oder auch gezielt auf HKK gemeldet. Und: Selbst die Chance auf Steinbutt ist da, die finden Würmer im Allgemeinen nämlich doof !

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Kommentar vom 28.05.2024 19:55:23
Herzlichen Dank Dr.Fish für die tolle Beschreibung. Der HKK ist vielseitig. Steinbutt lässt viele aufhorchen. Die können, ich glaube eher sogar noch hinter JWD, zu fangen sein.
Petri Heil
Udo

Päbbel58, 27.05.2024 18:39:47

Heute auf Horni geschneidert.
Auch mit Heringskiel versucht, angelt ihr mit ganzen Stücken (sind ja gern mal 15 cm) oder teilt ihr die ein- oder zweimal?
Petri
Peter

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Kommentar vom 28.05.2024 19:47:33
Moin Päbbel58, Dr.Fish himself hat bereits Tipps gegeben. Von einer Kollegin habe ich, weil ich meine Heringe zu Hause vergessen hatte, Köder im Format 4 x 1 cm bekommen. Die Stücke waren sehr fängig. Das waren schnabelgerechte Stücke für die Hornehchte.
Ich konnte bei der Verwendung ganzer Heringskiele sehen, wie die sich beim langsamen Einholen im Wasser geschlängelt haben. Mit Flossenbewegung. Das wirkte wie ein kleiner Fisch.
Zum Angeln nach Hornhecht würde ich die Köder kürzen. Falls Makrelen demnächst nach dem 5-7 langen Besteck jagen, ist für mich die Länge auch schon klar. Erfahrungen werden hier irgendwann mitgeteilt ...
Grüße und Petri für Dich
wünscht
Udo

Dr.Fish, Ostufer JWD, 27.05.2024 11:15:16

Ein herzliches Moin allerseits! (Rubrik Start) Mogensen heißt der Fleischer in Holtenau unter den Platanen, es ist bereits seit Jahren der Sohnemann, der dereinst als jüngster Meister seines Faches von sich Reden machte. Schräg gegenüber lag immer die Karin II vom Canale- Grande Fischer, der mit Garnelen an Schnüren Aale fing. Ich erinnere mich an ein Buch, in dem diese Platanen fälschlich als Ahorn beschrieben wurden, als der Protagonist des Kurzromans morgens an dieser Stelle in seinem Auto erwachte und in die Baumkronen sah.
Andere Geschichte, das mit der Dicke ist so eine Sache, bei Filiermessern und bei Haken gleichermaßen. Udo, deine Haken hinder den Sandaalblechen erinnern mich wirklich an die von früheren Aalschnüren. Solche wie sie die ganz alten Fischer, die Familie Kasten vom Beauty Hill Beach früher mit Zweitakt- Außenborder- selbstgespülten Wattwürmern in einer Kiste mit Sand auf den Knien bestückten. Ich habe mir angewöhnt, extrem dünndrähtige Haken aus der Fliegenbinderei nach Tipp des Nachbarn in JWD hinter den Küstenwobbler zu drehen. Noch vielversprechender finde ich aktuell sogar noch die sogenannten Spoon- Haken, ich werde berichten. Die Wide- Gap- Einzelhaken vom teuren Durchlaufsandaal finden meine Hornhechte zu groß, sie blieben daran nicht hängen, solche Fische nehmen beim Räuchern ganz schlecht Farbe an... Witz.
Auch um primär ungeliebte, da grätenreiche Fische wie Hecht oder Hornhecht zu 100% begeisterungswürdig zu gestalten, bedarf es einer Alternative zum dicken Pfadfindermesser. Extrem dünn- sogar flexibel muss die Klinge sein, und mit etwas Übung und im wahrsten Sinne Fingerspitzengefühl macht man aus Grätenfilets grätenfreie Streifen vom schmackhaften Hecht oder Hornhecht. Stars in Stripes. Da entfallen Fleischwolf, Pürierstab und andere martialische Methoden, die die wertvolle Textur unser selbstgefangenen Top-Nahrung ohne Bio- Siegel zerstören würden.
Hoch lebe die Idee mit einem Jäger-Sammler-Angler KochClub.
Und Danke für den Tipp mit der Ceviche ! Limetten sind vom Achzehnten noch übrig habe ich gesehen, Hecht ist im Kühlschrank, ich bin gespannt...

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Kommentar vom 28.05.2024 19:32:02
Moin Dr.Fish, das ist wieder ein gehaltvoller Eintrag von Dir. Mich würde es nicht wundern, wenn Klondikecat und Du früher zusammen Kratscher gefangen habt :-) Einen weiteren Kollegen traf ich kürzlich in der Stadt, der wohnte genau gegenüber des Fischerbootes.
Die Ecke auf den paar Quadratmetern in Holtenau scheint viele Angler hervorgebracht zu haben :-) Spannend!!!
Die Platanen sollen auch mal von der Stadt abgeholzt werden. Irgendwann hat sich jemand erinnert: Die haben wir vom Kaiser von Japan zur Eröffnung des Canale Grande bekommen. So was darf man nicht einfach abholzen. Sie stehen noch heute dort.

Beauty Hill Beach ist ja weit hinter dem Ölberg :-) In Holtenau sind die kleinen Heringe auf die Haken gesteckt worden. Daher der Name Besteck. Hörte ich. Dass ich solche Haken habe ... unglaublich. Gruß an Hinnerk. Er hatte die selben Bedenken wie Du. Ich habe schon auf 6er Haken umgestellt. Deti-One hat sehr schöne Haken Tipps.

Was Filitiermesser angeht: Ich sage nur Fissler Magic Line flexibel. Die gibt es wohl nicht mehr. Das war ein Abverkauf in einem Möbelgeschäft in Berlin. Damit läuft das Filetieren super.

Zur Ceviche: Ich bin eher für Frikadellen :-) Es kann aber sein, dass ich bei der Zubereitung Fehler gemacht habe :-)

Ich werde morgen dem Bereich an der Schlachterei von Dr.Fish grüßen.

Grüße auch von hier
von
Udo

Klondikecat, Kiel, 25.05.2024 22:30:37

Hallo Udo,
der Eintrag von Ostseefan erinnert mich an ein altes
Lied von Freddy, 100 Mann und ein Befehl zogen sie
wo jeder will.... Ich weiß, etwas abgeändert, aber passend.
Am 31.05. werden wieder 100 Mann stehen und darauf warten,
daß es eine Minute nach 12 wird - traurig!!! Ich habe heute
meinen Bruder im Geiste getroffen und konnte ihm die Papiere
übergeben. Wir haben gute Gedanken ausgetauscht und er
erzählte mir von einer 60 er Meerforelle, die er gefangen
hatte. Du solltest nochmal den Schlachter in Holtenau
besuchen, er hat z.Zt. schöne Bilder vor seinem Laden.
Holtenau um 1900, nicht die Knippse vergessen.
Viele Grüße
Klondikecat

-
Kommentar vom 28.05.2024 19:18:36
Moin Klondikecat, wir hatten bereits telefoniert. zu den 100 Mann und dem Befehl möchte ich anmerken, dass das Zanderangeln nicht wie in diktatorischen Staaten angeordnert wird und dann muß man los. Nein, bei uns im Rechtsstaat hast Du das Recht nach Ablauf der Schonzeit auf die Zanderjagd zu gehen. Das ist eine individuelle Entscheidung, die jeder für sich trifft.

In diesem Fall ist das Ergebnis vielleicht das selbe :-)

Dr.Fish hat weitere Einzelheiten zu der Schlachterei beschrieben. Vielleicht habt ihr damals zusammen Kratscher aus dem toten Arm geholt und bei den Lotsen nach Würmern gebuddelt?

Ich sage schon mal Dankeschön für Dein Guiding durch Deinen Stadtteil, durch Holtenau zu den Bildern beim Schlachter.

Gut, dass Dein Bruder im Geiste die Papiere erhalten hat. Das freut mich genauso wie sein Fang der 60iger Meerforelle.

Ich packe die Knippse morgen ein. Ist ja klar.
Grüße von Udo

Ostseefan, SAD, 25.05.2024 19:51:29

Moin Udo!
6 Tage noch dann geht's endlich wieder los....
Grüße Ostseefan

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Kommentar vom 28.05.2024 19:16:43
Moin Ostseefan, ich weiß mittlerweile, wie Deine erfolgreichen Meldungen anfangen:
Ich bin dann kurz runter zum Graben ...
:-)
Grüße an fishfinder. Der liest mit :-)
Udo

Flori, Nordfünen, 11.05.2024 12:53:32

Hi zusammen, ich habe in euren Beiträgen gelesen, dass der eine oder andere von euch erfolgreich mit dem Buttlöffel angelt. Könnt ihr mir ein paar Tipps geben, wie man das erfolgreich vom Strand macht? Ist eine Mefo-Rute mit kleinem Buttlöffel zu schwach (je nach Strömung), oder besser eine kürzere, aber kräftigere Universalrute, mit der man evtl. nicht so weit kommt? Wie schnell einholen und wie lange macht ihr Pausen? Hier auf Fünen sind die Plattfische nah am Strand und da möchte ich es gern etwas aktiver versuchen… :-)
Vielen Dank und viele Grüße,
Flori

-
Kommentar vom 12.05.2024 08:33:00
Moin Flori, Petri für Euch nach Nordfünen. Ich beantworte Deine Frage 'mal mit einer Anregung:
Vor ein paar Tagen (Fang­meldungen vom 23. und 24. April 2024) hat Klondikecat die neue Methode von Heiko beschrieben. An die Hauptschnur die Haken binden, Gewicht dazu. Heringsköder dran. Läuft. Bilder dazu gibt es auf der Startseite auch unter dem 25.04.2024.
Wenn ein Buttlöffel das Gewicht ist, kannst Du sogar ordentlich Staub aufwirbeln. Den Rest der Antworten gibt es durch experimentieren.
Viel Spaß und Erfolg wünscht herzlich
Udo

, .. ::

Dr.Fish, Ostufer JWD, 06.05.2024 11:31:58

Wie schön, dass die HKK-HBS so gut angekommen in der Gemeide! Und wie schön, dass auch das Udo- Team mal wieder den Weg nach JWD gefunden hat. Ich selbst hatte nostalgische Vibes, als ich zwecks Köderbeschaffung mit dem alten Abfluss- Proppel und langem Stil mit dem Rad unterwegs war um Wattwürmer zu besorgen. Es lief so mäßig mit der Köderbeschaffung, aber in schönen Größen sind sie in den Eimer gewandert. Dann war der Proppel kaputt, der Weichmacher im Gummi hat sich nach nachweislich über 43 Jahren verabschiedet. Am Sonntag sollte es dann, auch wie früher immer, mit den paar Würmern an die Ostseeküste gehen, am besten auf eine gut begehbare Mole. Das hatte sich bei Dauerregen am Sonntagvormittag dann aber erledigt. Don`t walk on green or wet stones, DAS Gesetz der Küstenangelei.
Oder wie Jon Bon sagt: Slippery when wet. Wird heute bei leicht auflandigem Lüftchen und Sonnenschein nachgeholt. Ich bin da ergebnisoffen in JWD für Fischart Nummer drei im Jahr.

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Kommentar vom 28.05.2024 19:10:22
Moin Dr.Fish, ich habe den Gesetzestext in die Fangmeldungen zu den Frontm3n gebracht. Das kann man gar nicht oft genug sagen. Solche Steine sind lebensgefährlich. Einen Fehltritt habe ich in einer Schüttung hinter mir, alles gut gegangen. Querschnittslähmungen sind bei solchen Stürzen möglich.
Grüße von
Udo

Dr.Fish, Ostufer JWD, 29.04.2024 13:15:37

Ein herzliches Moin! Angeregt durch den vorstehenden Beitrag habe ich online gerade noch mal geblättert auf dem Smartphone. Da ist soeben der erste gute Hornfisk auf Fischfetzen gemeldet worden vor Bülk. Dann wird es nicht lange dauern, bis die Fische auch bis JWD reisen. Nach vier mal Canale Grande- Under the Bridge habe ich auch genügend Heringsbauchstreifen beisammen aus diesem Frühjahr. Werktags kann man aus Osten anreisend jedenfalls nicht mehr durch Kiel nach gegenüber des Fjords fahren, der Artikel über den totalen Verkehrskollaps letzte Woche macht ja mehr als nachdenklich. Noch viel mehr aber die Reaktion der Verantwortlichen. Dilletanten ole´.
In JWD habe ich noch keine Hornfisk- Jäger gesehen, war allerdings bei den Wetterverhältnissen auch wohlweislich am Wochenende nicht unten am Strand, sondern auf dem Holsteinsee.

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Kommentar vom 01.05.2024 07:39:53
Moin Dr.Fish, mir ist gerade der "Kitt aus der Brille gefallen", Erster Hornhecht vor Bülk. Das ist ein Hammer! Ah, vor Bülk: Es könnte sein, dass der Hornhecht "draußen" vom Boot gefangen wurde?
Ich habe von dem Chaos nichts gelesen. Ich kam ein mal aus dem City Park und wollte Richtung SE. Google hat mich parallel zum Stau schnell auf die Strecke gebracht. Aus Gettorf kommend ist der Umweg über NMS schneller, Dann im Morgen /ABendverkehr. Halt auf. Da ist nichts mehr planbar.
Das ist der Verkehrsinfarkt. Einen Stent bauen dauert Jahre.
Wenn erst mal KI in die Ampelschaltungen eingebaut wird, wird alles sehr viel flüssiger ...
Grüße vom Stauvermeider und Hornhecht, wenn er da ist, vor der Tür haber, Grüße von Udo

Uk61, 29.04.2024 12:53:30

Ich war heute morgen los testen ob schon Hornhecht da ist
In Bülk hab null dann gleich ne null Nummer hingelegt. Aber ich habe die Heringsabschnitte getestet auch nach mehreren Würfen hingen die nach am Haken
Danke für den Tip an dieser Stelle.

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Kommentar vom 01.05.2024 07:31:42
Moin UK61, testen ist immer gut. Obwohl der Raps bald verblüht sein wird (?) , dauert es wohl noch ein paar Grad ... Das schöne Wetter der letzten Tage mit dem Sonnenschein tat sehr gut, aber gestern von 20+ auf um 10°C mit kaltem Ostwind. Das war zum Gruseln und frieren.
Eins ist klar: Ich habe die Hewringskiele auch schon laufen gesehen. Ich wette, fishfinder hatte solche Köder dran, als er einen Hornhecht nach dem anderen fing und ich eine Nullnummer absolvieren musste.
Seit der Zeit bin ich massiv traumatisiert. Da hilft nur eins:
Angeln!
Petri Heil für Dich. Das wird eine spannende Saison.
Grüße von
Udo
Kommentar vom 01.05.2024 07:37:53
P.S.
Grüße von UK56 :-)

Deti-one, Oldenburg, 19.04.2024 22:48:12

Udo zwei Anmerkungen zu Deinem Beitrag:
In Tests und Quiz Sendungen wird die Feige tatsächlich nicht als vegan angesehen!!
Als Gelee und Marmeladen Papst empfehle ich Dir Bio Gelierzucker 1:2 mit sehr vollen Gläsern mit Vakuum und einem dunklen und kühlen 7 Grad Raum. In Gelierzucker ist häufig Sorbinsäure und Kaliumsorbart. Ist in gekauften Marmeladen verboten und sicher nicht gesundheitsfördernd! Grüße aus NDS

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Kommentar vom 20.04.2024 07:15:20
Moin Deti-One, herzlichen Dank für Deine Infos. Ich bin sozusagen bereichert. Beides wußte ich nicht.
Ich verwende versuchsweise auch Gelierzucker von Dr. Oe mit Süssungsmittel aus Stevia :-) Läuft.
Gruß von Kajak-Rudi. Er plant was ...
Ich lege ein paar von den Heringskielen für Dich zurück. Dann kannst Du sie in der Hornhechtsaison testen.
Ich habe auch was neues für Dich, glaube ich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neurodiversit%C3%A4t

Neurodiversität

Ich kannte den Begriff nicht.
Von Rudi habe ich 2 kleine fingergroße Heringe bekommen.
Ein Bild davon kommt im Laufe des Tages.

Wir beide sehen uns im Laufe des Jahres hoffentlich noch.

Die Werder Fische sind noch nicht hier.

Beste Grüße aus dem Bereich der Werder Fische in das Zentrum des BIO einkochens.
in den Bereich OLD/OLD
P.S. Randvoll und heiß ist klar, in BIO fehlt der Schimmelvernichter

Dr.Fish, Morgen Holsteinsee, 19.04.2024 12:56:25

Moin Udo, und an alle die mitlesen und schreiben können.
Erst einmal vielen Dank für die Präsentation meines HeringsKiel- Beitrages. Als manchmal eiliger Schnellschreiber mit Tippfehlern, aber was soll´s. Ich werde ja vielleicht auf deiner Fastviermillionenklicks- Seite irgendwann berühmt. Dieses Jahr habe ich sie noch nicht versucht als Köder, es laufen noch zu viele NABUlike Release-Fishermen umher, da sind Naturköder leider oft verpönt, und das muss ich mir dann möglicherweise ungefragt anhören.
Danke für das Infoangebot mit der Buttstelle. Ich lebe an einer Buttstelle, aber die Sache mit der E-Mail- Adresse hat in mir Fragen geweckt. Wie schicke ich Udo geheime Daten wie meine Mailadresse, und wie versende ich zum Beispiel mal ein Bild?
Jedenfalls soll es morgen auf den Holsteinsee mit dem "Rudy"boot gehen und Sonntag früh auf an den Fluss des Anglerclubs. Jeweils sind Schnabelfische mit gelben Punkten das erklärte Küchengewinnziel. Sollte es etwas zu berichten geben, so melde ich mich wieder.

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Kommentar vom 19.04.2024 13:26:39
Moin Dr.Fish, ich schufte heute mal im Homeoffice. Nach einer erfolglosen Reparatur einer Angelrolle mit vielen neuen Erkenntnissen habe ich nun eine Rolle bestellt.
Erwähnte ich, dass ich verbaute Spiralfedern hasse? Das Teil der Rolle hat eine Halterung durchs Zimmer geschossen. Es war lang einfach weg. Es wurde von einem rudimentären Spinnennetzteil, dass ich hinter / unter der Heizung mit Taschenlampenbeleuchtung fand, aufgefangen. Also sowas erschöpft mich.
Die Mitteilung geheimer Geheimstellen, all so was, nimmt auf jeden Fall mein Mailkonto entgegen. Das Bild mit Angabe der genauen Adresse befindet sich in der rechten Spalte der ersten Seite unter dem Spendenaufruf. In der Nähe von "Rudy" und dem Gleichgewichtsbild. Das ist gleich unter Deinem tollen Bericht!
Um daraus für Spamzwecke eine Mailadresse zu gewinnen, bedarf es einer KI :-) Die gibt es wohl so noch nicht :-)
Dir Petri Heil auf dem Holstein See.
Joh, Mefo mit Naturköder wird von Experten meist heftig kritisiert. Die verkennen meist, dass am Ende der Handangel ein wacher Angler mit einem zander- und mefogeschulten Anschlagvermögen ist, der das Schlucken des Köders verhindert.
Wenn früher der Zar einen Lachs fangen sollte, kam ein Wurm an den Haken :-)
Petri für Dich morgen.
Grüße von Udo

UK61, 18.04.2024 11:48:36

Moin Udo.
Das mit den Heringsabschnitten hatte ich hier schon mal gelesen. Liegen bei mir schon einsatzbereit im Froster.
Bin gespannt wie die funktionieren. Ich werde berichten sobald ich sie im Einsatz habe. Beste Grüße an dich und alle Mitleser

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Kommentar vom 19.04.2024 07:07:46
Moin UK61,
dann sind wir beide bestens auf die kommende Saison vorbereitet :-)
Grüße und Petri Heil von
UK56

Dr.Fish, Ostufer JWD, 16.04.2024 07:58:25

Moin an Udo und alle, die mitlesen! Der Raps steht in voller Blüte an der Küste, das können die Hornhechte aber gar nicht wisssen. Alles ist anders, alles ist früh, obwohl es gefühlt ein eher gruseliger Winter war. Die Hornhechte sind an der freien Küste bis jetzt nicht angekommen, das mit der Rapsblüte diente früher einmal zur Orientierung, wann der Hornhecht an den Küsten in großer Zahl auftaucht. Aber die Zeiten sind vorbei, Hornhechte müssen im Wasser nun selbst entscheiden. Dafür ist ab heute der Hecht in Binnengewässern Schleswig- Holsteins wieder freigegeben. Nein, nicht erst am ersten Mai. Ich werde berichten.

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Kommentar vom 18.04.2024 07:16:51
Moin Dr.Fish, ganz herzlichen Dank, nun im vollen Bewußtsein der Bedeutung, die Scherenschnitte sind wirklich hocheffektiv.
fishifnder praktiziert diese Küchenmethode seit langem.
Jetzt kommts: Er kannte die sehr gute Fängigkeit der Köder aus dem Kiel der Heringe, hatte diese Methode im Laufe der Jahre aber "vergessen". Nun ist die Methode bei ihm wieder präsent.
"Sie gehen sofort unter, sind wieder verwendbar, hängen fest am Haken, die Brustflossen immitieren einen kleinen Fisch, für viele Fischarten geeignet".
Ich freue mich auf den ersten Praxiseinsatz.
Ganz herzlichen Dank nochmal für diesen wegweisenden Tipp!
Dein Tipp mit dem Knoten am Setzkescher:
fishfinder nutzt einen kleinen Setzkescher. Der passt haargenau in einen "Kleistereiemer". Der Eimer wird mit Wasser gefüllt und darin werden die Heringe entschuppt. Da gibt es kein Risiko des Fischverlusts UND, es ist "leichter" durchzuführen.
Die Fische sehen nach der Behandlung wirklich aus, als seien sie einzeln in der Spüle behandelt worden.
Ich könnte mir vorstellen, dass die kleinen Heringskiel auch einen Hecht zum Anbiss bringen.
Ob das geht, werden wir bestimmt bald erfahren.
Petri Heil für Dich und
möge der Kiel mit Dir sein :-)
Grüße von
Udo

Dr.Fish, Ostufer JWD, 25.03.2024 13:15:18

Moin Udo, Moin allerseits,
eine weitere Abhandlung über dies und das. Stimmt- gehört nicht in die Fangmeldungen. Aber, da steht ja auch nichts drin, weil wahrscheinlich nichts drin stehen kann. In Handy- Foren werden immer wieder tolle Fische gezeigt, die sind glaube ich in Fernost aus Kunsttoff mit KI im 3D- Drucker produziert worden. Egal, Stand Sonntagnachmittag bei bestem Anglerwetter in der Hauptsaison, früher waren hier nie(!) unter einer zweistelligen Anzahl an Anglern unterwegs Ende März. Gestern: Zwei Gleichgesinnte auf fünf Kilometern frei einsehbarer Uferstrecke, davon einer mit Spinnrute, leuchtend gelber Windjacke und Turnschuhen direkt vor dem Parkplatz, an einer bekannten Buttstelle. Nun gut. Vielleicht komme ich ja auch mal los, noch sind es aber mitte zwanzig eingelegte Bratheringe (Engl.: bratherings) in der Kühlung. 10 von 10 Punkten dafür.

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Kommentar vom 18.04.2024 07:27:35
...

Dr.Fish, Ostufer JWD, 18.03.2024 11:18:32

Moin allerseits, ich habe da noch einen Tipp zur Heringsverwertung. Hat mit der Fischhändler in der ganz alten Heimat mal erzählt, selbst auch Angler. Die Heringe versorgt man zu Hause am besten bereits entschuppt, der Trick mit dem Drahtsetzkescher hat sich ja herungesprochen und ist etabliert. Bitte auf geeignete Knoten am Tampen achten, sonst geht das in die Hose.
Ich säubere meine Küchenherige seither messserfrei. Mit einer geeigneten, weil stabilen Stahlschere zunächst vom Waidloch in her einen ein- Zentimeter breiten Streifen vom Bauchkiel Richtung Kehle abschneiden. Der abgeschnittene Teil beinhaltet die kleinen Bauchflossen, die bei der Arbeit mit einem Messer immer so nerven. Gleichzeitig ist dieser Streifen als Naturköder um ein vielfaches attraktiver als ein üblicher Heringsfetzen: Silbrig- hell, mit Flossenpaar, superbeweglich, zäh am Haken !
Nun mit der stabilen Schere einen Nackenschnitt am Hering durchführen, gerade eben die Wirbelsäule durchtrennen. Nun den Heringskopf fest greifen und Bauch- schwanzwärz abziehen. Vorteil ist, dass sämtliche Eingeweide inklusive der schwarzen Bauchinnenhaut am Herinngskopf hängen bleiben. Der Fisch ist also bis auf den kleinen Rest unmittelbar bauchwärts der Wirbelsäule/ Mittelgräte komplett sauber, diesen Rest mit dem Daumennagel nass entfernen. Kein Messer = kein Abrutschen, und noch tolle Naturköder zum luftdicht verpachten einfrosten. Top- Köder für Hornhecht und Forellen, auch die Regenbogner im Canale Grande. Viel Spaß beim Ausprobieren !

Kommentar vom 19.03.2024 08:31:50
Moin DR.Fish, ich ordne Deinen Beitrag mal als einen

epochalen Beitrag

ein.

Er ist schon auf der Heringsseite. Ich muß leider flitzen. Ich komme noch drauf zurück. Hornhechtköder ... Was für ein Tipp!!! Danke dafür.

Griffbereit habe ich zufällig eine Zeile. Für Dich zum Schmunzeln. Keine Sorge, ich mache kein neues Fass auf:-)

Seit Ende 2023 in Kraft:

§ 11 Abs. 1 d) letzter Satz Nutzungsbedingungen über die Ausübung der Angelfischerei auf den Gewässern der Hansestadt Lübeck: Beim Heringsangeln ist das Mitführen eines Drahtsetzkeschers nicht gestattet.

Mit Angelfischer sind die Nebenerwerbfischer gemeint, die mit Langleine fischen dürfen. Angler dürfen das nicht. Auf den Gewässern deutet immer auf Boote hin. Wenn man ein Kartoffelnetz mitnimmt und die Heringe damit entschuppt, ist das o.k.
Die Fischereiaufsicht greift nicht ein. Darf sie nicht. Sie ist nicht zustöändig. Es geht bei dem Thema um unzulässige Müllentsorgung. Da darf nur die Polizei tätig werden.
Es könnte sein, dass es eine Internetseite gibt, in der man solche Vorfälle von Tierkörperbeseitigung = Heringe entschuppen anzeigen kann. Das weiß ich aber nicht genau.
Achtung: Das gilt nur in Lübeck. Nicht im Bereich Kiel.
:-) ;-) :-)

fishfinder nutzt wie Du eine Schere!
Schnelle herzliche Grüße von
Udo

Muecke3007, Westfalen privat, SH im Herzen, 05.03.2024 15:15:10

Moin Moin
Danke für das Aufnehmen des Balls und die Vervollständigung.
Wow!
Musste jetzt erst mal von Börnes nicht forensisch tätigen Kollegen wiederbelebt werden, weil ich grad vor Lachen vom Stuhl gekippt bin. Die Szene mit dem Dorsch und dem Plötzlichen Stichtot habe ich mir zu genau vorgestellt. Hahahaa...
Donnerstag guck ich mal, ob in Kappeln ein paar Heringe zu fangen sind, oder vielleicht Platte.
Wenn nicht, dann weiß ich nen guten Blog zum Zeitvertreib...
Petri
Muecke

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Kommentar vom 15.03.2024 09:58:05
Moin Moin, schön zu lesen, dass Dir der Börne / Thiel Dialog gefallen hat. Ich liebe die meisten der Folgen. Legendär ist für mich auch die Szene, in der Herr Professor im Imbis sein Hähnchen zerlegt. Distal zwei Schnitte, dann ...
Deine Erfolgsmeldung aus Kapplen geht demnächst auf die Heringsseite. Deine sehr schöne Beobachtungen und Beschreibungen sind dann im nie vergessenden Netz verewigt. Danke dafür.
Grüße nach Westfalen aus dem Bereich Holstein Kiel :-)
von Udo

Dr.Fish, Ostufer JWD, 04.03.2024 14:48:26

"Der Nord-Ostsee-Kanal ist fischereirechtlich ein Binnengewässer. Laut § 2 Abs. 1 i.V.m. Anlage 1 Binnfischereiverordnung SH gilt in Binnengewässern für Dorsch ein Mindestmaß von 35 cm. Die Regelungen zur Fangbegrenzung gelten nur in Gemeinschaftsgewässern der EU, nicht aber in Binnengewässern. Folglich können im Nord-Ostsee-Kanal derzeit Dorsche ohne Mengenbegrenzung gefangen werden. Gleiches gilt für alle anderen Binnengewässer, in denen ggf. Dorsche gefangen werden können, z. B. Trave ..."
...Gefunden auf der SH- Der echte Norden- Seite. Insgesamt ein ganz schwaches Bild, dass ich in unserer Republik mindestens promovierter Europa- Volljurist sein muss, um die Bestimmungen auf Europa-, Bundes-, Landesebene miteinander hirarchisch geordnet abzugleichen, und dann noch die Kreis- oder Gewässerspezifitäten beachten darf. Bitte Bundeseinheitliche Regelungen in einfacher Sprache für alle, Danke.
Leider stehen im selben Portal auch noch so schöne Dinge wie die Ermutigung, in der Brandung auf Dorsch zu angeln, oder markierte Dorsche für 20 Euro Pfand im Ganzen abzugeben. Ganz schwierig bei einem geltenden Beangelungsverbot auf der Ostsee.
Egal, der Canale Grande ist für uns ein Binnengewässer, daher dürfen wir ja den ursprünglich einheimischen Forellenarten dort erst seit Donnerstag nachstellen. Ein paar Meter weiter, am Tiessenkai, 12/12 Monate im Jahr, genauso ein lustiger Irrsinn wie die Nummer mit dem Dorsch.

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Kommentar vom 05.03.2024 08:41:48
Moin Dr.Fish, herzlichen Dank. Ich sitze gerade beim Kaffee. Meine J007B_002 - 022/24 entspannen sich noch. Mein neues Projekt ist die digitale Nummerierung meiner Heringe :-)

ich weiß nicht, ob Du den "EU-Aktionsplan: Schutz und Wiederherstellung von Meeresökosystemen für eine nachhaltige und widerstandsfähige Fischerei" kennst. Den Plan muß jeder Staat beachten.

In dem Plan ist beschrieben worden, das die Fischerei mit Grundschleppnetzen auf keinen Fall nachhaltig ist.

Dieser Gedanke ist in Rostock und bei meinem zweitbesten Freund irgendwie nicht angekommen. Konnte ich den Medien entnehmen.

In diesem Aktionsplan ist auch festgelegt, dass Maßnahmen auf Grundlage von soliden Daten getroffen werden müssen.

Dass ICES stellt auf Datenbasis fest: Landbasierte Angelmethoden, z.B. Uferangeln, hat keinen signifikanten Einfluß auf den Dorschbestand. Jetzt sowieso nicht mehr.

Freizeitfischerei wird darin als Angeln vom Boot gesehen. Es ist deshalb vorgesehen, alle dafür geeigneten (Klein)boote zu erfassen.

Nun kommt FRONTRX ins Spiel: "... Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (FRONTEX) unterstützt wird, hilft auch den Mitgliedstaaten und der Kommission bei der Erfüllung der Aufgaben und Pflichten, denen sie im Rahmen der GFP nachkommen müssen...".

Ich könnte mir vorstellen, als Spinnangler spinne ich mir manchmal was zusammen, das die Einrichtung einer zentralen Vergabestelle für Tickets, die zum Auslaufen eines Bootes berechtigen, geplant und eingerichtet werden muß. Klar, mit App, Barcode und Werbeeinblendung auf dem Smartphone.

Zum Angeln eine Nummer ziehen. E-Rezeot geht ja auch. Mehr oder weniger.

Der EU geht es auch immer um den Erhalt gesellschaflticher, sozioökonomischer Strukturen. Da soll nach Wissenlücken geforscht werden. Ob wir Angler unter dem lichtschwachen Mikroskop der EU jemals entdeckt werden?

Jedenfalls stehen im März wichtige Termin im ICEC und später in der EU an.

Klar zu erkennen ist, daß wir uns mitten in einem harten Verteilungskampf der letzten Fische der Ostsee befinden.

Den Appellen der Verantwortlichen, jeder Angler möge sich vor Antritt des Angelns bitte sorgfältig und genau über die geltenden Vorschriften unterrichten, schließe ich mich an. Das ist im Internet einfach möglich, wie man an diesem Thema hier sieht.

Hinweisen möchte ich darauf, daß ich hier als Blogger lediglich meine Meinung kunstvoll darstelle.

Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: In Lübeck dürfen Setzkescher, sie werden gerne zum Entschuppen von Heringen genutzt, nicht mehr beim Angeln mitgeführt werden. Also greife ich zum Kartoffelnetz? Oder ist das Entschuppen am / im Wasser verboten?

Kiel ist nicht Lübeck. Soweit ich weiß, gilt dieses Verbot hier nicht. Ich bin unsicher. Ist mir etwas entgangen? Ich habe die Notiz nur schnell überflogen. Wissen es die Kollegen? Wer weiß etwas. Wer ist mein Ansprechpartner?

Kürzlich habe ich erfahren, dass die Aorta nun als eigenes Organ gilt.

Wir Angler sind das Organ der Nachhaltigkeit

Grüße von Udo

Jo 3012, 03.03.2024 15:51:12

Moin,
nur ein gut gemeinter Tipp an die Verleger und Vereine. Bitte besorgt euch einen ordentlichen Rechtsbeistand und klärt uns korrekt auf. Bitte ohne Fachchinesisch, ein einfaches ja oder nein versteht jeder.
Ich denke, wer dann die Gesetze bricht ist selber Schuld.
Danke an muecke3007, bitte mehr fundierte Beiträge.
Petri und allen viel Spaß mit der schönsten Nebensache der Welt.

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Kommentar vom 03.03.2024 21:39:05
...

Muecke3007, Westfalen privat, SH im Herzen, 03.03.2024 15:39:15

Oh Petrus, reiche mir einen Nautiker…
Ist der NOK ein Küstengwässer iSd ICES?
Eher nicht. Dann gälte das Fangverbot der EU DA auch nicht.
Das konnte ich grad herausfinden:
1. „Unterdivision“ eine Unterdivision des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) in der Ostsee entsprechend der
Festlegung in 1. „Unterdivision“ eine Unterdivision des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) in der Ostsee entsprechend der Festlegung in Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 218/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates (9);des Europäischen Parlaments und des Rates...
Aha!
Dort heißt es so schön wie deutlich für die Küste Schläfrig Holzbeins:
[•••]
— Statistischer ICES-Unterbereich 22 (BAL 22)
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden, die von Kap Hasenöre (56o09′ N, 10o44′ O) an der Ostküste Jütlands bis Gniben (56o01′ N, 11o18′ O) an der Westküste Seelands verläuft; von dort entlang der West- und Südküste Seelands bis zu einem Punkt bei 12o00′ O; von dort genau nach Süden zur Insel Falster; von dort Entlang der Ostküste der Insel Falster bis Gedser Odde (54o34′ N, 11o58′ O); von dort genau nach Osten bis 12o00′O; von dort genau nach Süden zur Küste Deutschlands; von dort in südwestlicher Richtung entlang den Küsten Deutschlands und der Ostküste Jütlands bis zum Ausgangspunkt.
[°°°]
Der NOK dürfte westlich dessen liegen.
Siehe Administrator: Küstenlinie …
Es handelt sich zwar um eine Seewasserstraße im Sinne des Schifffahrtsrechts, aber nicht um ein Küstengewässer iSd ICES
Schätze ich mal
Petri
Muecke

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Kommentar vom 03.03.2024 16:59:00
Moin Muecke3007, joh, der Kanal ist ein Binnengewässer mit Seestraße.
Grüße von
Udo
Kommentar vom 03.03.2024 17:17:13
P.S. Saubere Recherche!

Muecke3007, Westfalen privat, SH im Herzen, 03.03.2024 13:28:58

Servus.
Zu der Rechtsansicht, dass Freizeitfischer nicht der Uferangler sei und dass darum dass Fischen auf und Behalten von Dorsch erlaubt sei, habe ich kritische Anmerkungen zu machen.
Die Berichterstattung in den Medien, auch im Blinker, behauptet immer Ergebnisse, ohne die Rechtsquellen wirklich zu lesen.
Das Verbot ergibt sich aus einer Verordnung der EU, und die Verordnung erklärt sich selbst, ohne Bezugnahme auf andere oder gar nationale Rechtsquellen.
„Artikel 9
Maßnahmen für die Freizeitfischerei auf Dorsch in den Unterdivisionen 22 bis 26
Die Freizeitfischerei auf Dorsch ist in den Unterdivisionen 22 bis 26 verboten.
[...]
Artikel 3
Begriffsbestimmungen
Für die Zwecke dieser Verordnung gelten die in Artikel 4 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 festgelegten Begriffsbestimmungen. [Anm. Muecke – Freizeitfischer wird da nicht genannt]
Darüber hinaus bezeichnet der Ausdruck
[…]
„Freizeitfischerei“ nichtgewerbliche Fischerei, bei der biologische Meeresressourcen beispielsweise im Rahmen der Freizeitgestaltung, des Fremdenverkehrs oder des Sports gefangen werden;“ [...]
Gesetze kann ich besser als angeln (und ich angel ziemlich gut, egal wo). Ich würde niemandem dazu raten, die Rechtsansicht des sehr geschätzten Administrators zu befolgen und zu versuchen, mich mit einem Verbotsirrtum herauszureden.
Es ist richtig, dass in anderen Verordnungen der Freizeitfischer der Bootsangler ist, hier aber nicht.
Passt auf Euch auf, und auf Eure Papiere, und den Fisch ...
Und vor allem auf eine gute Zeit am Wasser.
Petri
Muecke

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Kommentar vom 03.03.2024 17:02:01
Moin Muecke3007,
hier mal was offizielles:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/F/fischerei/dorsch.html

"... Die oben benannten Regelungen gelten im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU in Unionsgewässern. Maßgeblich für die Anwendbarkeit der Regelungen ist der Geltungsbereich des Seefischereigesetzes des Bundes. ..."

Grüße von Udo
Kommentar vom 03.03.2024 21:22:06
Moin Muecke3007, ganz herzlichen Dank für Deine Darstellungen.

Hier Deine wichtige Botschaft an alle Leser:

"... Gesetze kann ich besser als angeln (und ich angel ziemlich gut, egal wo). Ich würde niemandem dazu raten, die Rechtsansicht des sehr geschätzten Administrators zu befolgen und zu versuchen, mich mit einem Verbotsirrtum herauszureden... Passt auf Euch auf, und auf Eure Papiere...".

Prof. Dr. Dr. Börne: "Mensch Thiel, eben bekomme ich den Dorsch auf den Tisch. Einzelhaken Unterlippe. Perfekt gehakt. Hier am Hals deutliche Schleifspuren. Die hat er sich am Strand zugezogen. Deutlich zu sehen die Stelle, an der ihn ein stumpfer Gegenstand betäubt hat. Gestorben ist er an einem Herzstich."
Thiel: "Börne, das interessiert mich nicht die Bohne. Das hat sich alles am Strand abgespielt. Nicht im Wasser. Ich fahr jetzt zum Fußball."
Nach der Info des Landes SH und nach der VO 1380/2013 Artikel 4 Abs.1 der gemeinsamen Fischereipolitik gelten die Vorschriften in den Unionsgewässern.

Wenn ich den Dorsch versehentlich fangen sollte, keine Sorge, dass passiert kaum, muß ich ihn zum Zurücksetzen aus dem Wasser holen, an den Strand bringen. Und da haben wir den Salat. Dort gilt Eckernförder Landrecht in Form der örtlichen Gesetze.

Der Freizeitfischer ergibt sich auch aus dem SeeFischG. Das gilt auch nur im Wasser. Macht insg. für Fischereigesetze auch Sinn.

Für Dich auch eine schöne Zeit am Wasser und herzlichen Dank für Deine Einschätzung.

Grüße von
Udo

Alter Dummkopf, Schwaneberg, 02.03.2024 23:51:37

Guten Abend und Hallo,
Danke, Udo für's Runtermachen.
Finde ich unangemessen.
Überall ist zu lesen, z.B. im "Blinker",
von einem Fangverbot für Dorsch in der
westlichen Ostsee ab 1.1.2024.
Unabhängig von der Sinnhaftigkeit dieses Verbotes.
Ich denke, sich zu beschimpfen, oder nach Schlupflöchern und Spitzfindigkeiten zu suchen ändert nichts an der Existenz dieses Verbotes.
Hoffe doch, daß ich mir mit meiner Nachfrage
nicht den Zorn der Götter herbeibeschworen habe.
Zu gern gucke ich auf Eure Seite nach den aktuellen Einträgen.
Gute Fänge allen, P.S.

Kommentar vom 03.03.2024 10:01:54
Hallo Alter Dummkopf,
es ist schon eine Börde mit Dir :-)
Ganz herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Der zwingt mich zu genauen Formulierungen:

Das Verbot existiert unbestritten für Boots- und Kutterangler. Ich halte es für angemessen.

Ich verfolge dieses Thema seit langer Zeit. Vor etwa 10 Jahren habe ich das Anglen vom Ufer nach Dorschen eingestellt. Das Baglimit für mich Uferangler galt auf dem Papier. Es spielte praktisch keine Rolle für mich. Es war unerreichbar. Es gab keine Dorsche, die ich mit meiner armseligen Methode, Angel, Schnur und Köder vom Ufer fangen könnte. Das ist schade. Ich glaube nicht, das sich der Dorschbestand jemals wieder erholen wird. Das zu meiner Gesinnung.

Nehmen wir mal das Mindestmaß von 35cm. Es ist eine Zahl, die ziemlich genau ermittelt werden kann. Da ist kein Platz für Spitzfindigkeiten. Das selbe gilt für das Dorschfangverbot. Es gibt eine exakte Regelung. Das SeefischG gilt im Wasser, aber nicht an Land.

Machst Du einen Schritt zu weit, verfällt man in Madness: One step beyond: https://www.youtube.com/watch?v=SOJSM46nWwo

Ich verweise mit einem Dankeschön an die Kollegen bei tacklefever.de auf diesen schönen Bericht, der genau diesen Schritt zu weit beschreibt und was dann mit voller Wucht des Staates passiert: https://www.tacklefever.de/index.php?topic=8100.0

Ich denke mir das übrigens nicht aus, das ist Realität! Ich habe vor etwa 10 Jahren meine Informationen zum Angelrecht in SH auf meinen Seiten eingestellt. Da ging es genau um diesen einen Schritt zu weit.

https://www.udokrummrey.de/gesetzte.htm

Der Skandal, Du selber bist ein Opfer und hast es nicht gemerkt, ist der bewußte Gebrauch des Wortes Freizeitfischer. In den Medien wird er übersetzt mit Angler. DAS IST FALSCH. Von Politikern wird er übersetzt mit Angler: DAS IST FALSCH. Aber es ist gewollt: Ich hatte darauf bereits vor etwa 2 Wochen hingewiesen:

Bei meiner Recherche zum Thema Freizeitfischerei bin ich auf eine sensationell neue Methode der Köderpräsentation gestoßen. Diese Methode hat den Namen nudging. Ein bekannter Name aus der Welt der Wissenschaft, Dr. Harry Strehlow, auch er ist für den ICES tätig, präsentiert und bürgt für diese hoch entwickelte und hochwirksame besondere Fangmethode zusammen mit anderen Forschern des Thünen Institut für Ostseefischerei in einem Endbericht. Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV) war Kooperationspartner des Endberichts. Das Thema Müllvermeidung durch Freizeitfischer wurde erforscht. Mit dieser geballten Expertise ist sichergestellt, dass wir uns auf höchstem Niveau des Stands der Wissenschaft und der Verbandsarbeit bewegen. Die Autoren betonen, dass sie die alleinige Verantwortung für den Inhalt des Endberichts haben.

Die Autoren beschreiben das Nudging als ein Verfahren, um "... Menschen durch indirekte, bewusst gesetzte Anreize zu einem gewünschten Verhalten zu bewegen. Dabei erfolgt die Beeinflussung der Personen ohne dass es diesen bewusst ist..."

Ob man so etwas machen darf? Wissenschaft als Paternalismus? Na ja, wer die Ostsee als Testgebiet und nicht als Lebensraum begreift, kann so was schon mal in der Gesellschaft ausprobieren. Man greift dann ja nicht in einen Lebensraum ein, sondern spielt in einem Testgebiet. Solche Gesinnung ist kritikwürdig.

Wenn ich bemerken würde, dass ich als Uferangler mit dem Begriff Freizeitfischer mit der nudging Methode zu einem Verhalten geführt werden soll, dass gesetzlich, also maximal demokratisch, gar nicht gewollt ist, dann ... Gnade uns Gott.

Ob 35cm oder die Uferline, es sind wichtige Grenzen.

Grüße von der Förde
von
Udo

Alter Dummkopf, Schwaneberg, 01.03.2024 23:20:30

Hallo, fischologe,
Wie jetze, der untermaßige Dorsch
schwimmt wieder? Und was macht der andere?
Grüße aus der Börde an die Förde!P.S.

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Kommentar vom 02.03.2024 06:15:47
Hallo Alter Dummkopf, ich übernehme mal :-)
Du bist nun für uns alle das beste Beispiel dafür, wie das Wort Freizeitfischer wirkt. Nämlich schädlich.

In vielen Schlagzeilen und Berichten wird behauptet, dass Freizeitfischer keine Dorsche entnehmen dürfen. Dabei wird vergessen zu erwähnen, dass nur Boots- und Kutterangler sog. Freizeitfischer sind.

Alle anderen Angler, das sind Menschen die mit einer Angelrute den Fischfang ausüben, sind nicht das selbe wie Freizeitfischer. Diese Behauptung gilt nur im Kreuzworträtsel straffrei.

https://www.bfn.de/freizeitfischerei

Die Grenzen des SeeFischG und damit die EU-Regelung beginnen / enden an der Uferlinie.

Grüße von
Udo von der Förde in die Börde
P.S.
Originalton Institut OF Rostock: "... Die Fischerei spielt für die weitere Entwicklung des Dorschbestandes keine nennenswerte Rolle mehr – egal, ob die Fangmengen 100, 300 oder 500 Tonnen betragen. ..." Stand 10/2023 Quelle:

https://www.thuenen.de/de/fachinstitute/ostseefischerei/service/detail/fangmengen-fuer-die-ostsee-situation-bleibt-2024-angespannt

letzter Absatz vor Ansprechperson

Grüße an alle, die sich als Freizeitfischer fühlen, aber gar keine sind.

Dickes Petri an alle Angler, an meine Kollegen

P.S.S:
Nach dieser quasi wissenschaftlichen Aussage müßte das Dorschfangverbot rechtlich sofort ausgesetzt werden. Die sachliche Grundlage auf Datenbasis hat sich entscheidend geändert.

Nebenbei: Maßige Dorsche werden hier sehr selten gefangen. Petri fischologe zu Deinem Dorschfang und lass Dir auf keinen Fall den Appetit verderben. Lass ihn Dir doppelt, gut und sehr gut, schmecken :-)

Kajak Rudi, GC, 01.03.2024 19:24:35

Hi FF-FischFrank, danke für den Tipp, kann bestimmt süchtig machen und ist ausbaufähig. Zum Zweck des Familienfriedens werde ich wohl erst im nächsten Urlaub hier weiter dran arbeiten. Petri dir.

fishfinder, Neumünster, 26.02.2024 22:40:00

Moin Udo,
den Savage Gear kennst du vom Kai. Letzten Sommer in weiß mein Makrelenblinker :-)
LG Jens

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Kommentar vom 27.02.2024 05:35:53
Moin fishfinder, ich bemühe mich sehr, die Schreibweise der ausgedachten Namen zu übernehmen. Bei Dir ist es lustig: Eigentlich müßte man statt fishfinder FISHFINDER schreiben. Das wäre angemesssen :-) Bei Deinen Fängen. Das hätte Charles Bukowski so gemacht. Korrekt Deutsch wäre die Schreibweise Fishfinder. Ich weiß aber genau, dass Du maximal effizent arbeitest und angelst. Mit dem Hintergrundwissen schreibe ich nun jedesmal den Namen fishfinder, wie Du ihn benutzt. mit kleinem f. Du sparst Dir dadurch einen Druck auf die Hochstelltaste F. Im Laufe der Zeit ist da eine ganz schöne Zeitersparnis zusammengekommen!!!
Wer sich so schreibt, kennt auch die besten Köder für die jeweilige Angelsituation.
Es war zwar ein weißer Savage Gear, ich erinnere mich aber nur dunkel daran :-)
Joh, ich habe den mit Deiner Angel sogar ausgeworfen, während Du Deinen Fang der anderen Angel versorgt hast. Deshalb weiß ich auch wie der fliegt.
Ich glaube ich weiß, warum der Köder bei mir nicht so richtig ins Bewußtsein kommt. Ich kann den Namen für mich nicht übersetzen.
Ich bin da wie eine Meerforelle, ich stubbse den Köder manchmal an, um dann zu beißen. fishfinder, Antiton und Günni nutzen ihn erfolgreich. Dann muß er fängig sein. Jetzt bin ich mit der Nase so darauf gestoßen, daß ich ihn ausprobieren WILL. Was immer der Name auch bedeutet. Hoffentlich finde ich ihn gleich :-)
Mit einem kräfitgen
Asien ruft :-)
verbleibe ich mit hochachtungsvollen Grüßen
Udo

Kielläär, Kiel, 26.02.2024 21:59:37

Moin zusammen,
hier mal ein Beitrag von einem stillen Leser & Genießer.
Muss mal geschrieben werden! Danke Udo für die sehr informativen & unterhaltsamen Beiträge!Bsp. Freizeitfischer & Ufer Angler, schöne Hölzer,gute Messer ein wenig Politik und vermessende Fische wunderbare Kombi! Diese Seite ist immer ein schöner Tages Start für mich! Danke auch für die vielen Fang Berichte. Eine 68er Mefo, was für ein Tier, Petri! Sechstausendachthundert Gramm, sagt der Konditions Rechner, beeindruckend!
Allen stramme Leinen und großes und kleines Silber!
Kieläär

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Kommentar vom 27.02.2024 05:56:42
Moin Kielläär, mich freut es, dass Dir das Lesen hier Spaß macht. Das Schreiben ist gerne geschehen und nur durch die Kollegen, die im Hinergrund auf mich so positiv wirken, immer spannend.

Meine Tagesaufgabe heute ist herauszufinden, warum der Savage Gear so heißt und warum er auch mir eine 68iger Meerforelle ans Band bringt :-)

Ich habe mal an der Schwentinebrücke gewohnt und bin deshalb gerne mit dem Bus zwischengefahren. Fahrrad an der Wertstraße lang, war nicht so meins. Eine Haltestelle wurde von einem Busfahrer, ich habe darauf gewartet, mit Kielläär Kuuhle ausgerufen. Das hat mir immer sehr gefallen.

Das Thema Freizeitfischer habe ich weiter in Arbeit. Das Wort ist der Hammer. Es wurde von einem Berufswissenschaftler benutzt und im unserem Sprachraum, ohne definiert zu sein, unterschiedlich, auch von Politukern und vom Gesetzgeber, Angelzeitschriften, einfach allen, je nach Bedarf, übernommen. Das ist ein nationales Unglück. Es darf nicht unbemerkt bleiben.

Wenn Freizeitwissenschaftler unrichtige Worte verwenden, dann ist das entschuldbar. Berufswissenschaftlern darf so etwas nicht passieren. Das Schlimme ist, selbst in Dr. Arbeiten, die von Beriufswissenschaftlern des Institut OF Rostock mit bewertet werden, kommt das Wort Freizeitfischerei vor. Wer es nicht nutzt? 6! Setzen! Ich finde da läuft erwas richtig verkehrt.

Wenn ich mir vorstelle, ich wäre als Ich-AG mit der Angel unterwegs und würde nach Pfandflaschen angeln, wäre ich dann ein Freizeitfischer?

Manchmal muß es genau sein. z.B. die Uhrzeit.

Das Spektrum meiner Themen ist "skurril". Ich bin übrigens aktiver Nichtraucher. Ich hatte aber eine schwere Kindheit und die Gesellschaft hat mich so geformt. Deswegen ist das entschuldbar. Finde ich :-)

Eine Sache möchte ich Dir exklusiv mitteilen: Ich hörte sie in der Nachbarschaft. Hier in Gettorf ist es an einer Schule möglich, dass man sich, entsprechende Noten vorausgesetzt, von der Teilnahme am Unterricht befreien läßt. Man kann in der Zeit an einem Projekt seiner Wahl teilnehmen und sich bilden.

Ein Lob dafür, dass es solche Möglichkeit gibt. Wer hat sich das ausgedacht? Das ist genial. Solche Ausbildungen brauchen wir. Der Hintergrund ist der, dass Menschen, die heute ausgebildet werden künfitg in Berufen arbeiten werden, die man heute noch gar nicht kennt. Neue Berufsfelder entstehen wärend der Ausbildung / währned des Studiums. Man muß immer einen Blick in die Gesellschaft / Wissenschaft haben und sich mit entwickeln. Das ist wichtig. Wenn es geht. Finde ich.

Ich hatte bereits einmal darauf hingewiesen, mein alter Kumpel Karl Marx, den ich leider nur einmal persönlich treffen konnte :-), hat das bereits erkannt und formuliert (Quelle irgendwo MEW): Das Sprichwort: "Schuster, bleib bei deinen Leisten gilt in einer Gesellschaft nichts. Ein Uhrmacher hat die Dampfmaschine erfunden- Ein Juwelierarbeiter das Dampfschiff."

Eines darf man in diesem Prozess nicht, die Bodenhaftung verlieren. Deswegen finde ich angeln so wichtig und auch das Vernessen der Fische. Was ist da draußen los?

Wenn man dabei bemerkt, dass seit Jahren vom Ufer keine Dorsche gefangen werden, das Angeln für Freizeitfischer nach Dorsch aber verboten wird, da hängt man sich die Watschuhe schon mal als Mahnmal an den Briefkasten. Gut, das das erlaubt ist.

Ich muß mal den Savage Gear suchen ...

Grüße von Udo,
das ist der, der genau weiß, wie sich Kielläär im Original anhört :-)
Kommentar vom 27.02.2024 07:03:22
Auf die wnigen Tippfäälr komme ich zurück

Günni, Schleswig-Holstein - Neumünster, 23.02.2024 14:09:37

Moin Dr.Fish,
auch eine gute Story.....so hat jeder seine Erlebnisse und so soll auch sein, in diesem Sinne wir machen weiter, nur wer los zieht kann auch was erzählen bzw. schreiben......

Dr.Fish, Heute mal bei Holstein, 23.02.2024 13:02:04

Moin, und ganz herzliche Grüße auch nach Neumünster, WAS für eine Story. Bei mir sind eher die ganzen Angeltage, die nicht stattfanden seit dem Jahreswechsel ein Thema. Das Abangeln Heiligabend verlief im Vergleich ganz günstig. Shame on me, wegen des heiligermaßen engen Zeitfensters mit dem Bulli statt Rad runter zum Strand. Über die Sturmschäden gestolpert, und dann, oh Schreck, deutlich mehr Gleichgesinnte als in den Wochen zuvor. Wie üblich in Wathosen, wegen des schnell tiefen Wassers jeweils etwa Einenmetersiebzig weit im Wasser. Egal, auf dem Rückweg war meine zweitliebste Stelle an der offenen Küste nun frei, und ich verbrachte ein paaar Augenblicke dort. Schon holte mich ein anderer Weihnachts-Mann ein, warf im kurzen Gespräch unmittelbar neben mir aus, und... Kontakt ! War ihm wohl selbst fast peinlich, er zog dann weiter. Selbst ausgeworfen, Bumm ! Jahreswechselforelle gesichert. Das war´s dann auch seitdem mit dem Loskommen. Also irgendwann letzte Woche nach guten Meldungen hier und anderswo mit dem Expräsidenten Schnellamfisch (SaF) verabredet und Sternmarschartig under the Bridge (UtB) getroffen nach frühem Feierabend. Obwohl eigentlich an der Küste aufgewachsen, top gekleidet mit dreistreifigen Lederturnschuhen in Fußballeroptik, zwei synthetischen Pullis, einer nur sehr dünnen Jacke. Ich ahnte schon, die 14 Grad aus JWD werden sich hier nicht halten, das wird schwierig. Kaum angekommen nach Hineinzwängen in die letzte kleine Parklücke,schnell den Berg runter, natürlich direktamente, so wie früher. Da kam mir der Gedanke an Udos Foto: Alles Matsch da unten ? Wird schon gehen... SaF stand schon unten, also Hallo und Iiiiih ! Beide Schühchen bis obenrum verschlammt. Es setzte sogleich ein horizontaler Regen ein, der Grund für die Horizontalität frischte merklich auf. Begrüßung, Freude, Anangeln, erster Wurf. Nein, nix erster Wurf, was ist denn das da im Rutenring. SaF kann offenbar besser gucken: "ein Wirbel". Ne, der ist doch einen Meter darunter. Ja, auch. Ich hatte mir, top vorbereitet auf den endlich großen Tag, meine Ruten mit den Heringsschuppen geschnappt, und los. Toll, es war aber noch die Rolle mit der Geflochtenen, Miniwirbel und 0,22er Fluovorfach montiert. Dahinter dann ein Heringsvorfach und eine Montageplatte. Ich kam mir vor wie der erste Mensch, so wie das aussah. Also umgebaut, gegen die Geflochtene konnte ich nichts tun, erster Wurf, Kumpel SaF überworfen, locker zehn Minuten Tüddel. Ach ja, die Gleichgesinnten rechts und links haben auch nichts gefangen. Gar nichts. Dann setzte das bereits erwartete Frieren ein, es frischte noch mehr auf, die Hose wurde immer klammer. Also, nach dem Alkoholfreien ging es wieder zu den Fahrzeugen. Dann die Überraschung, nachträglich noch ein lokaler Vereinsschal und ein Ticket für mich. Stehplatz, in der Gruppe. Große Freude! Das Spiel ist nun heute.
So kann Ab- und Anangeln auch sein. Nie gleich. Immer anders unser Hobby. Petri allen, die loskommen!

Dr.Fish, Ostufer JWD, 25.01.2024 09:35:45

Guten Morgen Udo, und auch allerseits! Vielen Dank für die Antwort vom frühen Morgen. Die korrekte Unterscheidung ist nicht gewollt, weder bei Reitern, noch bei denen, die hegen und pflegen, aber eben auch dem Fisch nachstellen möchten. Es gebe ganz sicher nur eine verschwindend geringe Zahl von beispielsweise Meerforellen in unseren Gewässern, wenn nicht in den 1980er Jahren zahlreiche Verbände und Vereine gegründet wurden, die sich der Sache bis heute aufopferungsvoll annehmen. Jetzt können wir seit vielen Jahren, ach -Jahrzehnten- losgehen, und Forellen beispielsweise in der Ostsee fangen. Wenn man sich in einem dänischen Touristbüro eine Anglerbroschüre mitnimmt, die gibt es in drei Sprachen abgefasst, steht dort alles drin, was ich wissen muss um anglerisch erfolgreich zu sein. Und wenn Verbände nicht regelmäßig kleine Aale besetzten, wären wohl alle mittlerweile vom Flügelfisch gefressen oder turbinengeschreddert. Aber, es gibt sie noch, die Aale. Die wir, wie den Dorsch, in der Ostsee bereits nicht mehr fangen dürfen. Ich sehe schon den Polizeihubschrauber über mir, wenn ich im JWD-Spätsommer 2024 versuche, den Brandungsaal vom Wattwurm- oder Garnelenbestückten Haken zu lösen. Und ich höre die Megaphondurchsage... Also: Schön wieder zurücksetzen! Und so das letzte Bisschen Motivation der einzigen Verbände niederdrücken, die sich bislang um den Bestand von Aal und Forelle kümmerten. Vielleicht hilft stattdessen ja eine eingezäunte Ostsee, Nationalpark genannt, an der jenseits des Maschendrahtzauns mit Naturholzpollern nur noch filzbehütete Latzhosen mit Fernglas unherstreifen dürfen. Federliebende Machtdemonstration a la Türsteher: "Du kommst hier net rein!". Bestimmt hilft das gegen eine klimatisch bedingt erhöhte Wassertemperatur mit Sauerstoffmangel, einen unvermindert extrem hohen Nährstoffeintrag durch Landwirtschaft, Industrie und insgesamt zu viele menschliche Ausscheidungen. Sicher auch gegen Millionen Tonnen entsorgter Weltkriegsmunition. Auch gegen zunehmend häufige östliche Winde, die dem Salzwasseraustausch entgegenwirken. Fast so stark entgegenwirken wie ein hoher Wall in Nord- Süd- Richtung auf dem Meeresgrund, Belttunnel genannt. Ja, ich sehe das ein, ich darf keinen Dorsch vom Ufer aus fangen. Und keinen Aal. Und ein paar Meter flussauf auch keine Forelle von Oktober bis Ende Februar dank des letzten Ministers, der sich unmittelbar nach der Verordnungsunterzeichnung nach Berlin verabschiedete. Klar sehe ich das ein, dass ich in der Ostsee ganzjährig Forellen fangen kann, im Canale Grande oder in meinem Club-Bach, in dem sich laut LLUR definitiv keine Forellen selbst reproduzieren, stolze fünf Monate im Jahr jedoch nicht. Dafür im selben Süß- oder Brackgewässer aber besagten Dorsch und Aal. Das ist , wie bei den Meerforellen, übrigens wegen fehlender Migrationshemmnisse sicher manchmal ein- und derselbe Fisch. Klar sehe ich das ein, macht ja Sinn. Auch Bach- und Meerforellen mit unterschiedlichem Schonmaß zu versehen, es ist schließlich zoologisch dieselbe Art. Aber, lass uns trotzdem angeln gehen! Dass die Bestimmenden Fehler machen, ist noch lange kein Grund, die Demokratie abzuwählen...

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Kommentar vom 01.02.2024 06:14:30
Moin Dr.Fish, joh, der über einem kreisende Polizeihubschrauber, der mit viel Motorenbass wummernd in den Magen schlägt, entspannt jede kritische Situation sofort. Wer's mal erlebt hat, weiß das :-)

Mit Verbänden kenne ich micht nicht so gut aus, eigentlich gar nicht. Gut, Fischereiverband ist mit ein Begriff und Deutscher Angelfischerverband. Das sind Fischer. Bei den Kollegen am Wasser sind Verbände kein Gesprächsthema. Die Verbände kochen wohl ihr eigenes Süppchen. Ob das eine demokratische Struktur ist?

Die Demokratie wird nicht abgewählt. Ganz sicher nicht. Das beobachte ich schon länger und kann Dir deshalb folgendes schreiben:

Wir in Deutschland haben das wohl beste Grundgesetz / Verfassung der Welt. In unserem Grundgesetz ist festgeschrieben, dass der Kern unserer Demokratie nicht angetastet werden darf. Diese freiheitlich, demokratische Grundordnung (FDGO) darf nicht zerstört oder geschwächt werden. Der Kern muß bleiben. Das ist in USA, Ungarn, Polen, Israel anders. Beispiel Israel: Der Ministerpräsident wollte die Rechte des Verfassungsgerichtes beschneiden. Es gab massive, langanhaltende Demonstrationen dagegen. Kilometerlange Menschenketten auf den Autobahnen. Da war was los. Der Ministerpräsident wollte mit diesem Trick verhindern, dass er wg. Korruption angeklagt werden könnte.

THE DONALD kämpft im Moment um das selbe Thema. Er möchte, dass alles, was er als Präsident macht, straffrei ist. Kürzlich fragte ein Richter: "Ah ha, Sie wollen also ungestraft das Team 6 der Navy Seals damit beauftragen dürfen, ihre politischen Gegner umzubringen?"

Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas rechtlich nicht in Ordnung ist :-)

Die FDGO sieht vor, dass man als Landrat, Bürgermeister, Polizist usw. dazu verpflichtet ist, diese Grundordnung aktiv zu schützen. Diese Ordnung muss nicht nur toleriert werden, nein, man muß aktiv dafür eintreten. Wer diese FDGO ablehnt, darf kein Landrat und so werden. Dass ein Afd-Mitglied Landrat werden durfte, ist einfach erklärt: Das zuständige Landesverwaltungsamt
kam zu dem Ergebnis, dass der Kandidat die Gewähr dafür bietet, sich jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung (fdGO) einzusetzen. Damit war alles gebongt.

Dieser Maßstab wird schließlich auch bei THE DONALD zum Traqen kommen: Ein Staatsamt darf nur derjenige ausüben, wer der demokratischen Staatsstruktur und deren Regeln "wohlgesonnen" ist. Alles andere wäre furchtbar. Es wird eine Gesinnungsschnüffelei geben (müssen).

In dem

https://verfassungsblog.de/affiliation-1/thuringen-projekt/

Verfasungsblog gibt es ein Projekt Thüringen. Dort wird mit kritischen Augen sachkundig ständig beobachtet.

Die letzten Bestrebungen von Juristen, die Struktur des Bundesverfassungsgerichtes ím Grundgesetz festzuschreiben, damit anders als z.B. in Polen, kein Mißbrauch im Namen des Rechts getrieben werden kann, kennzeichnet die Wachheit demokratisch empfindender Menschen. Hut ab von meiner Seite!

Die Parteien pflegen derweil lieber gepflegte, ausufernde Redekultur bei Plätzchen und Tee in ihrer arivierten urbanen sicheren Umgebung, die höchstens mal von einem Landwirt oder einem Uferangler gestört wird.

Die Demokratie ist wohl sicher. Man kann sie nicht einfach abwählen. Das beinhaltet auch, dass sich die Farbzusammensetzung in nächster Zeit weiter verändern wird! So wird es kommen. Damit werden sich auch die Inhalte in den Medien verändern.

Diese Richtung wurde und wird beständig von der Ampel vorgegeben. Es ist wohl politischer Selbstmord den wir gerade alle beobachten können. Es gibt auch Neugeburten zu begrüßen.

Wer steht eigentlich dem Dorsch wohlgesonnen gegenüber? Das Institut OF Rostock? Mein Agrarminsiter Özedmir, der Schleppnetze in Schongebieten gut findet?

Der Dorsch hat keine mächtige Lobby und er selber kann nichts für sich tun.

In meinem Archiv habe ich einen Artikel gefunden (2017), wonach schwedische Sterneköche den Dorsch aus der Küche verbannt haben, um den Bestand zu schützen. Leider geht der KLink ins Leere.

Dr.Fish, nun aber schnell ans Wasser. Ich möchte ja Abenteuer am Wasser und nicht an der Tastatur erleben :-)
Grüße von Udo
Kommentar vom 01.02.2024 07:55:15
Es ging schneller als ich dachte: Die Remigration soll in Thürigen schnell anlaufen:
https://www.deutschlandfunk.de/afd-im-thueringer-landtag-fordert-beginn-von-remigration-100.html
Kommentar vom 01.02.2024 08:18:33
Oh, noch einer:
https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/migration-justiz-demokratie-verfassung/detail/amt-fuer-migration-in-thueringen-kommt/
Oh, noch einer:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Stellenausschreibung-fuer-Remigration-in-Rostock-entfacht-Debatte-,migration268.html
Kommentar vom 05.02.2024 08:49:20
Umbenennung der Stelle:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Remigration-Stellenausschreibung-in-Rostock-entfacht-Debatte,nordmagazin115014.html
Kommentar vom 02.02.2024 15:36:47
Oh, noch einer:
https://www.deutschlandfunk.de/cdu-chef-voigt-offen-fuer-afd-unterstuetzung-bei-gesetzen-im-landtag-100.html
Kommentar vom 05.02.2024 08:40:59
Demokratie im alltag:
https://www.deutschlandfunk.de/berlinale-reagiert-auf-kritik-nach-einladungen-an-afd-politiker-102.html
Kommentar vom 12.02.2024 08:54:56
Jetzt wird es ernst:
https://www.deutschlandfunk.de/kritik-an-verbleib-von-afd-politiker-gnauck-im-verteidigungsausschuss-des-bundestages-100.html
Kommentar vom 12.02.2024 09:06:33
Schon ein paar Tage her, aber jetzt:
https://www.deutschlandfunk.de/berlinale-laedt-afd-politiker-wieder-aus-100.html
Kommentar vom 22.02.2024 07:10:11
https://www.deutschlandfunk.de/landtag-beruft-afd-politiker-siegmund-als-ausschussvorsitzenden-ab-102.html
Kommentar vom 22.02.2024 07:13:40
Mit den Links habe ich versucht herauszufinden, ob sich meine Meinung in der Realität bewährt. Hier noch mal meine Ansicht:
"Dieser Maßstab wird schließlich auch bei THE DONALD zum Traqen kommen: Ein Staatsamt darf nur derjenige ausüben, wer der demokratischen Staatsstruktur und deren Regeln "wohlgesonnen" ist. Alles andere wäre furchtbar. Es wird eine Gesinnungsschnüffelei geben (müssen).".
Noch ist alles stabil.
Aufpassen! Scharf dran bleiben.
Ich beende die Linksammlung an dieser Stelle.
Grüße von Udo
Kommentar vom 29.02.2024 08:00:20
https://www.deutschlandfunk.de/trump-droht-auch-in-illinois-wahlausschluss-106.html
Trump droht auch in Illinois Wahlausschluss
Trump habe sich mit seinem Verhalten im Zusammenhang mit der Kapitol-Attacke für das Amt des Präsidenten disqualifiziert, hieß es demnach zur Begründung.
Ähnliche Entscheidungen waren bereits in den Bundesstaaten Colorado und Maine gefallen. Mit der Frage beschäftigt sich inzwischen der Oberste Gerichtshof des Landes.

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