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Stringer beim Watangeln auf Dorsch in Kiel

Aus dem engl. übersetzt bedeutet string auch Kette, to string auch aneinanderreihen. Und genau das macht ein Stringer. Die Dorsche werden während des Wat­an­gelns im Wasser wie Perlen auf eine Schnur gefädelt:
Ein paar von meinen Stringern. Teilweise noch ungeölt
Ein paar von meinen Stringern. Teilweise noch ungeölt

Das mehrfach geölte Stück Holz wird mit der Schnur durch das Maul und die Kiemen­öffnung des ver­sorg­ten Dorsches ge­schoben. Das Stück Holz verhindert, dass die Fische vom Band rutschen.

Statt Holz verwendet Fishfinder eine dünne, leichte Alu-Stange.

Das andere Ende der Schnur ist an meiner Wat­bekleidung be­festigt. So «chillen» (kühlen) die Dor­sche schwim­mend sicher neben mir und dem Kesch­er.

Meine Angel­kleidung riecht nach dem Angeln frischer als bei der Ver­wendung eines Fisch­galg­ens:-) Mir ist auch wichtig, dass die Fischoberfläche während des Weiter­angelns nicht be­schäd­igt wird. Durch das Scheuern an der Wat­kleid­ung könnten Bakterien, die sich an der Wat­kleid­ung befinden könnten, eine weitere (sekundäre) Bakterienkultur an den Fisch bringen. Das wäre schlecht für die Fisch­quali­tät.
Versorgte Dorsche am Stringer
Versorgte Dorsche am Stringer

Beim Watangeln auf Dorsch im Frühjahr und Herbst ist es oft so, dass ich auf einem Fischzug nicht nur einen Dorsch fange. Durch die Ver­wend­ung des Stringers kann ich im Wasser blei­ben und schnell weitere Würfe machen.

Trotz des schönen dänischen Namens «fiske­trans­porter» für Stringer, ist der Transport der Fische an Land mit meinem Strin­ger nicht sehr komfortabel. Deshalb wate ich nach dem Fang der Dorsche mit den Fischen am Stringer zum Strand. Dort nehme ich die Dorsche vom Stringer.

Zum Ausfädeln löse ich einfach den 8-Knoten, der das Her­aus­rutschen des Sicher­ungs­bandes aus der Öse im Holz ver­hindert. Das geht auch im Dunkeln ohne Kopflampe.

Die frischen Dorsche lege ich in eine Polyester­tasche, die ich aus der Rücken­tasche der Wat­jacke hole. Diese gefüllte Tasche trans­portiere ich kom­fort­abel im Kescher zum Auto. Etwa eine viertel Stunde später sind die Dorsche in der Küche.

Nach der Entnahme der ersten Meer­forelle stelle ich (meistens) das Angeln ein. Deshalb benötige ich bei der Jagd auf Meer­forelle (meistens) keinen Stringer.

Die meist vom Ufer gefangenen Hornhechte bewahre ich in einer selbstge­nähten Leinentasche auf, die ich wäh­rend des Angelns im Salzwasser lagern kann.

Stringer?

Eigentlich nur für Dorsche.

Einen Stringer habe ich beim Watangeln immer da­bei.

Ein Hinweis: Wenn ich wate, wate ich. Ich steige in das Wasser, bleibe im Wasser und steige aus dem Wasser. Ich lege mit Fischen am Stringer keine Strecken an Land zurück.

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