Moin Udo! In den Stunden habe ich mir ehrlich gesagt das erste mal so richtig die Zeit genommen, in diesen UK-Seiten zu stöbern. Fest steht für mich der Status des Kulturerbes. Immer wieder klitzekleiner Humor, altbekannte und gar nicht bekannte Abk., immer wieder ein Schmunzeln, die stete Aufmerksamkeit der Lesenden vorausgesetzt. Und wenn es mal mit dem Ein- oder Anderen durchgeht, Udo ist Chef und macht die Seiten wieder testosteronfrei- del. Sogar die silber-gefärbte fest-lose Schuppen Wanderfisch Fraktion kommt voll auf alle Kosten. Denn wenn man genau schaut, ist auch für Ungeübte gut erkennbar, was bei der Angelei auf- und der Entnahme von heiligen Fischen en vogue ist (und was nicht!) in der aufmerksamen Szene. Für mich, um Mitte November schon mal beginnend zu resumieren, ganz klar das Jahr der besonderen Fische, nach Ü 40 Jears of Fishing (Ü40JOF) fiel sogar noch die ein- oder andere PB-Marke. Aber, ganz UK, immer mit dem Kopp in our Nature- auch viele komische Erkenntnisse in diesem Jahr über sich stark wandelnde Naturgesetze. Statt Aalmutter und Dorsch nun Stockmakrele und SMG, Statt Rudi Carells "Wann wird's mal wieder..." täglich Gießkanne und Schlauch über Monate. Ich habe hier viel Interessantes gelesen, Teile davan erfolgreich in die Tat umgesetzt. Heugemüsehering- tolle Idee, ich bin gespannt auf puren Fisch...
Kommentar vom 18.12.2022 09:12:58:
Moin Dr.Fish,
Du weißt gar nicht, das Du mich mit Deiner Bemerkung "...Zeit genommen und rumgesöbert..." dazu gebracht hast, dass ich mir Zeit genommen und auf meinen Seiten rumgestöbert habe.
Das hat mich aufgefordert, diese Seiten zu überarbeiten. Ich bin weiter dabei.
Ein sehr großes Problem für mich ist wirklich, die Zeitgeschichte des Angelns in Kiel und gleichzeitig die aktuelle Situation des Angelns in meinem Bereich angemessen darzustellen. Das ist mir wirklich wichtig. (Fast) Jeder Eintrag in den Fangmeldungen oder im Gäastbuch ist dazu wertvoll.
Glasnost ist ein nahezu vergessenes Wort. Es bedeutet Transparenz und Offenlegen.
Eigentlich wäre dafür das Kieler Stadtarchiv für diese Arbeit zuständig. Die Dokumentation der Fortschritte bei der Stadtbahn verbraucht sicher die dortigen Kapazitäten.
Einer muss diesen Job aber machen :-)
Also, ganz herzlichen Dank für Deinen Eintrag und der Anregung für mich. Er sorgt dafür, dass sich die Veränderungen in der Realität nach und nach auf diesen Seiten wieder finden werden. Dann wird der Bülker Leuchtturm hier in grün/weiß und nicht länger in schwarz/weiß zu sehen sein.
Herzlichen Dank sagt und einen schönen vierten Advent wünscht Dir
aus dem Winterwonderland Gettorf
Udo
Moin Udo, Schön wieder regelmäßig von Dir zu hören, bzw. zu lesen.
Auch im Garten bist Du ja sehr aktiv. Ich hoffe Du hast dir das gut überlegt Wacholder zu pflanzen. Ein guter Freund hat im Nachbargarten Wacholder stehen. Die Ernte kannst du jedes Jahr vergessen.
Zeigen sich im Mai oder Juni unregelmäßige braunrote Flecken auf den Blättern des Birnbaums ist das ein eindeutiges Symptom für den Birnengitterrost. Auf den Unterseiten der Blätter finden sich warzenartige Verdickungen und in kürzester Zeit ist der gesamte Birnbaum befallen.
Verursachen tut den Birnengitterrost ein Pilz namens Gymnosporangium sabinae, dessen Sporen in den Verdickungen auf den Blattunterseiten heranreifen.
Der Birnengitterrost ist ein wirtswechselnder Rostpilz. Zum Überleben und für seine Entwicklung braucht er zwei verschiedene Wirte und so verbringt er die Wintermonate auf verschiedenen asiatischen Wacholderarten wie Juniperus sabina (Sadebaum) oder Juniperus media. Für den heimischen Juniperus communis (Gemeiner Wacholder) ist der Birnengitterrost keine Gefahr. Ist der Wachholder befallen, findet man ab Mitte April vermehrt braun-gelbe Sporenlager an den Trieben. Diese Sporen werden vom Wind bis zu 500 Meter weit getragen und siedeln sich auf den Blättern der Birnbäume an.
Während der Birnengitterrost den Wacholder nicht schädigt, schwächt er den Birnbaum erheblich. Der Baum wirft vorzeitig einen Großteil der Blätter ab und die Ernte kann deutlich geringer ausfallen als gewohnt. Ob ein Birnbaum am Birnengitterrost sterben kann, ist umstritten.
Über Heringe bzw. Matjes Kannst Du Dich hier in Emden gut informieren. Museumslogger usw. Bis vor ein paar Jahren kannte ich noch Loggerkapitäne bzw. Besatzungsmitglieder die noch immer für Bekannte Marinaden herstellten. Leider Sterben diese Leute oder sind zu alt. Jammerschade. eine Manufaktur haben wir in Emden noch "FOCKEN & MÜLLER", die schmecken noch einigermaßen.
( www.emder-matjes.de) Weiter Schönen Feiertag und Petri Heil
Gruss Jann
Moin DUCKHUNTER, wir hatten hier schon mal das Vergnügen, ich erinnere mich:
Der nächste Birnenbaum steht etwa 501m von hier entfernt. Dann hat mir der Gärtnermeister den Juniperus communis empfohlen. Die andere Sorte verkauft er nur an Engelmacher, nicht an Angler. Ich habe zwei Pflanzen gekauft. Ich fürchte es werden noch ein paar Jahre bis zur ersten Ernte vergehen. Ich hoffe, die Ernte wird meinen jeweiligen Jahresbedarf an Wacholderbeeren abdecken. Ist ja auch für das persönliche Wärmeempfinden wichtig :-)
Es bleibt spannend.
Die Matjes-Seite gucke ich mir später noch an.
Ja, die Menschen mit den wichtigen Rezepten sterben aus. Gut, wenn die Kinder rechtzeitig Rezeptsammlungen erstellen.
Ich habe ein Rezept für Nudelsoße. Von meiner Mama. Eine sehr schöne Erinnerung an das gemeinsame Kochen, das Verfassen der Aufzeichnungen und das gemeinsame Essen. Dazu der Geschmack. Ein alter Löffel. Ein altes Messer. Das alles weckt, auch sehr unterschwellig, schöne, zufriedenmachende Erinnerungen.
Diese Soße ist der Renner. Sie ist allerdings nicht vegan :-) Das gab es damals noch nicht in der Breite wie heute. Milch spielt bei dem Rezept eine entscheidende Rolle :-)
Ich war übrigens kürzlich im Himmelsmoor:
https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelmoor
Grüße von
Udo
Hallo Udo,
nach einer langen Zeit des Mitlesens möchte ich die aktuell aufgeworfene Frage des Lagerns von frisch gefangenem Fisch zum Anlass nehmen, hier auch einmal was zu schreiben...
Wenn ich frischen Fisch habe, entscheidet für die Lagerzeit die Garmethode. Für rohen Fisch (Tatar von der Meerforelle!!!) kann der Fisch ruhig direkt aus dem Wasser verarbeitet werden - älter als ein Tag kommt er mir roh allerdings nicht auf den Tisch.
Soll der Fisch gebraten werden kann ich nur zustimmen, dass eine Lagerzeit von 1Tag im Kühlschrank die Struktur des Filets deutlich besser erhält! 2-3 Tage schaden da auch nicht. Diesen Hype "pre Rigor Mortis" kann ich insofern nicht nachvollziehen.
Gruß, Andreas
Moin Andreas!, Danke für Deinen Eintrag. Den von Dir genannten Hype habe ich gar nicht mitbekommen. Das Thema hat mich vor Jahren mal beschäftigt. https://www.udokrummrey.de/ikifish.htm
Meine seriösen und aktuellen Literaturquellen sind sich alle nach wie vor einig: Fischgenuss und auch einfrieren: Erst nach der Starre.
Grüße und Petri
von
Udo