Auch Helden haben schlechte Tage, Teil eines Graffitis aus Berlin
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Dr.Fish, Ostufer JWD, 06.12.2023 10:11:49

Moin allerseits, in der Nachbarsparte ist mittelbar und unmittelbar eine Rede- Antwort Kommunikation entstanden. Dabei heißt die Rubrik "Fangmeldungen". Ich verstehe diese private Seite von Udo: Fangmeldungen einstellen, Anekdoten mit eigenem Schreibstil einfügen, danach kann ein Jeder entscheiden, was er als aufmerksamer Leser so macht in der nächsten Zeit. Und Gendern muss ich auch nicht. Ich persönlich finde, da gehören auch Pleiten, Pech und Pannen mit dazu in der Berichterstattung. Wenn ich davon nicht mehr berichten darf, und stets betonen muss, dass ich mich ja -ach so waidgerecht- verhalten habe und zudem noch Gesetzes konform. Ja- dann schreibt in solchen Seiten bald niemand mehr, und ich kann zur Tiefschlagreflex- Chat- Forums- Antigemeinschaft wechseln. Ich werde auch weiterhin von meiner Einstellung, meinen Pleiten, Pannen, Schneidertagen, Küchenfischen berichten. Und mich weiterhin freuen, wenn Udo sich darüber freut. Denn der ermöglicht auf seiner privaten Seite, was andernorts mit Forumscharakter leider gar nicht möglich ist. Nämlich frei nach Schnauze zu berichten. OK ?

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Kommentar vom 07.12.2023 09:48:08
Moin Dr.Fish, herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Eigentlich sollte man sich nicht in ungünstige Situationen bringen. Eigentlich. Aber so ist das Leben: Es gibt ungeplante Kinder. Als Krimifan weiß ich, dass es impulisve Morde gibt. Es gibt Momente, da kommt man mit einem Vertrag über den Kauf des Brockhaus Gesamterkes nach Hause. Man wollte so etwas aus Überzeugung NIE. Und trotzdem ist es passiert. Hier kommen die Psychologen ins Spiel. Die wissen auch, warum eine Meerforelle auf eine Schock o laden Farbe beißt.
Es gibt aber auch unentschuldbare Handlungen. Mir fallen gerade einige ein. Bei den Sachverhalten spielen Angeln keine Rolle.
Ich lese gerade ein Buch von / über die Sea Shepherds. Die jagen gandenlos Mafia Fischer in der Antarktis und stehen dadurch selbst mit einem Bein im Gefängnis.
Erstmal
schnelle Grüße von Udo
Dein Bereich im Westen ist nun wieder ohne Sperre. Mal sehen, wann es im Westen was neues gibt.

Dr.Fish, Ostufer JWD, 13.11.2023 12:03:08

Moin Udo und Community! In 6000 Metern Tiefe sind nicht 6001 bar, da hast du dich mit den schnellen Fingerchen vertippt ;-)
Es sind 600 bar relativer Überdruck, also 601 bar absolut. So, wo wir gerade dabei sind, muss ich das mal loswerden: Immer dieser Quatsch mit der Schwimmblase und dem Luftdruck in allen möglichen schlauen Artikeln, warum Barsch und Zander nicht beißen, wegen "Bauchschmerzen". Habt ihr euch das mal angesehen? Wir haben hier etwa ein bar atmosphärischen Druck, der auf die Wasseroberfläche drückt. Mal ein Prozent weniger, mal ein Prozent mehr, wenn man annimmt, dass die durchschnittlichen 1013 Hektopaskal einem bar entsprechen. Wenn die Änderung von Hoch- auf Tiefdruckgebiet tatsächlich Schmerzen in der Schwimmblase eines Zanders verursachen würde, dürfte der Zander im Umkehrschluss innerhalb der Wassersäule keinen Meter nach oben steigen, sagen wir mal von 10 auf neun Meter. Das wäre nämlich eine Druckdifferenz von 0,1 bar- also 10%, und nicht um und bei 1% wie beim Wetterwechsel. Verbunden mit einer dementsprechend großen Ausdehnung des Gasgemisches in der Schwimmblase. Das hieße, wenn der Zander einen Meter emporsteigt, verginge ihm zehn mal mehr der Appetit wie beim Wechsel vom Hoch- auf Tiefdruckgebiet. Nicht ganz ernstgemeint, aber physikalisch ist das so. Und es ist auch so, dass sich der Druck beim Tauchen in den ersten zehn Metern verdoppelt (!) und das ist krass. Denn beim Auftauchen aus dieser Tiefe würde sich ein Gasgemisch auch in etwa auf das doppelte Volumen ausdehnen in Lunge oder Schwimmblase.
Noch kurz zum schönsten Hobby, Freitag eine kleine Forelle an der freien Küste, Samstag ein großer Schwall mit leichtem Zupfer an der Springerfliege bei Ententeich wie Blei. Sonntag auf dem Holsteiner See in sieben Metern Wassertiefe mit dem Tiefläufer einen stattlichen Esox Richtung heimischer Küche zurück gerudert. Wird nach dem heutigen Arbeitstag entgrätet. Herzliche Grüße, und Petri allen die loskommen !

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Kommentar vom 14.11.2023 06:21:14
Moin Dr.Fish, Danke für das aufmerksame Lesen. Es war leider kein Tippfehler. Tauchen ist bei mir etwa 30 Jahre her. Mir fehlt die Routine und so habe ich tatsächlich das "durch 10" vergessen zu denken. 601 ist korrekt. Du hast mich wieder in den Film gebracht! Danke dafür.
Der Luftdruck wird durch manche Kollegen tatsächlich als Fangfaktor berücksichtig. Ich mache das nicht. Ich gehe unabhängig vom Luftdruck auf die "Herings"jagd.
Von der Schwimmblase zurück zum Tauchen: Bei Planungen von Tauchgängen in Bergseen oder im Zusammenhang mit Flugreisen spielen Drücke beim Menschen eine Rolle. Wegen der schnellen Verdoppelung des Drucks. Bei 10m unter 2 bar tief eingeatmet füllt sich die Lunge mit vielleicht 8l. Beim Auftauchen dehnt sich die Luft aus. An der Oberfläche sind dann 8l in der Lunge. Wenn da aber nur 4l "reinpassen" ... Der Taucher, der die Luft angehalten hat, kommt mit Lungenriss ... wohin auch immer.
Fische stecken so eine Luftdruckänderung wohl unbeeindruckt weg. Die sind für eine Leben in der Wassersäule designed. Sie können ohne Bauchschmerzen von 10 bis zur Oberfläche schwimmen. Ohne zu Platzen.
Ich teile Deine Meinung: Luftdruckänderungen beim Angeln berücksichtige ich nicht.
Ich bin schon froh, wenn ich Wobbler von Wonker und Lotto-Spinner von Spinner unterscheiden kann :-)

Das war mal ein richtiges Community Thema!

Danke für Deine schönen Berichte von der Küste und vom Süßwasser und guten Appetit beim Verspeisen des Krokodils.
Grüße von Udo
das ist der, der genau anzeigende Messgeräte gut findet. So ein Barometer mit einer Genauigkeit von + - 10% vom richtigen Wert, den man gar nicht kennt. :-)

Antiton, Kiel, 11.11.2023 21:39:49

Moin Udo,
ja schön war's heute und Hoff das nächste Mal gibt's dann mehr als ein Ansichtsexemplar der schönen Nordsee Klasse:) Das KNH (klein November Hering) Vorfach ist in Arbeit und kann dann hoffentlich bei nächster Gelegenheit übergeben werden:)
Schöne Grüße Grüße und Petri an Alle,
Anton

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Kommentar vom 12.11.2023 08:05:28
Moin Antiton, ich hatte sehr viel Glück mit dem Fang des Ansichtsexemplares der Nordseeklasse. Auf dem Bild ist leider nicht gut zu erkennen, welche Dicke der Hering hat. Vom Frühjahrslaicher der westlichen Ostsee unterscheiden sich diese Heringe gewaltig. Gemeinsam ist ihnen, es sind atlantische Heringe.
Gruß auch von dieser Stelle an Kajak-Rudi. Mit seinem Kajak kann er einen Schwarm suchen. Wir Uferangler müssen warten, bis ein Schwarm vorbei kommt. Dann erst können wir die Heringe im Wasser suchen.
Durch diese Meldungen wird sehr schön herausgearbeitet, dass Uferangler kaum Einfluß auf die Fischbestände haben. Die Maßnahmen, wie Verbot der Dorschentnahme ab 2024, gehen vollkommen an der Datenlage vorbei.
Die Sicht der Politiker auf die reale Welt, auf die Wählerwünsche,
ist sichtbar verloren gegangen. So verloren, dass es als lohnend erscheint, eine neue Partei zu gründen.
Bis 1977 durften Ehefrauen nur dann arbeiten gehen, wenn der Mann es erlaubt und unterschrieben hat. Glaubt ihr nicht? Doch. Das stimmt.
2023 werden Angler immer noch als Annex von Fischern behandelt. Es wird geglaubt, das Uferangler so erfolgreich wie Bootsangler sind. Was nicht stimmt. Die Datenlage ist vollkommen klar. Politisch wird dieser Fakt aber nicht berücksichtigt. Das nennt man übrigens Diskriminierung. Wir Uferangler sind eine falsch behandelte Minderheit!
Wenn politisch korrekt nach Faktenlage gehandelt würde, könnte man sich die Regeln und Kontrollen für Uferangler sparen. Von Flensburg bis Rostock. Das wäre angemessene, an der Faktenlage orientierte Politik.
Was wir sehen, ist immer noch Diskriminierung. Noch werden wir Uferangler rechtlich wie Ehefrauen bis 1977 behandelt.
Komisch, diese Wahlmüdigkeit.
Es ist ein Jammer mit anzusehen, wie unter informiert und unterbewusste Politiker Gegenwart gestalten. Die Zukunft der Dorsche, Fischereierlaubnis über den Laichgebieten der Dorsche, aber Angelverbot. Der Bestand ist hin.
Auf das Vorfach, Deins hat gut gefangen, komme ich gerne zurück. Saubere Arbeit.
Vielen Dank für Deine Informationen über den Kieler Stand der Wissenschaft bei der Unterwasser fotografie. In 6000m Tiefe, dort herrscht ein Druck von 6001 bar :-), auf den Auslöser drücken und winziges Plankton zu fotografieren. Ich könnte das nicht :)
Vielen Dank auch für die Information über das Thema Hering und Klimawandel: Heringslarven werden durch saurer werdendes Wasser wohl nicht in der Entwicklung beeinträchtigt. Ich suche mir den Artikel mal raus. Spannend.
Leider bist Du wohl zur besten Meerforellen Fangsaison, kommenden Februar, in wärmeren Gewässern mit Deiner Tiefsee Linse unterwegs :-)
Vielleicht wäre Antarktis über Weihnachten noch was für Dich? :-)
Ich muss gleich schon wieder flitzen. Den Bericht des Dorschjägers von gestern schreibe ich, wie es bei mir zeitlich passt. Wichtig ist auch zu erfahren, warum er das Heringsangeln für sich absolut ablehnt :-)
Grüße und Petri an alle, die los kommen.
Ich hatte gestern einen schwarzen Tag. Mir ist viel schiefgegangen: Das Wasser im Topf war verkocht, das Toatbrot war schwarz und so. Zum Abschluss habe ich wohl auch noch mein Taschenmesser am Sartorikai liegen gelassen, obwohl ich meinen Angelplatz sauber verlassen hatte. Ich habe noch geguckt und gesagt: Habe ich alles? :-)
Falls ich den Finder irgendwann treffen sollte, ich würde 1€ Finderlohn bezahlen. Das sind 10% des Kaufpreises aus dem Jahr 2010. Die Klinge ist aus AISI 420 Stahl, leicht zu schärfen, der Holzgriff duftet immer leicht nach Leinöl. :-)
So, jetzt aber los
Grüße von Udo
Kommentar vom 13.11.2023 10:02:45
Entwarnung wegen des Taschenmessers. Ich habe es bei Tageslicht auf dem Autoboden gefunden. Es war dort hingefallen.

Dr.Fish, Förde raus, rechts rum, JWD, 27.10.2023 07:49:32

Moin FF, ich kann dem Vorredner an sich nur zustimmen. Niemand wird dich an die Hand nehmen, um dir seine zweitbesten Forellenstellen zu zeigen. Warum? Weil ein Jeder damit mehr oder weniger schlechte Erfahrung gemacht hat. Entweder selbst, oder vom Hörensagen. Die Angelmethoden sind in den letzten Jahren oft und präzise beschrieben worden, ich glaube es gibt im Norden der Republik anglerisch kein ausgefeilteres Angelthema. Manchmal sind Meerforellenangler auch komisch, aber da muss man seine Erfahrung mit den Gleichgesinnten selbst machen. Jedenfalls ist der Stellenwert der Meerforelle ungerechtfertigt hoch im Vergleich zu dem, was unsere Gewässer anglerisch noch so bieten. Eine in drei Sprachen ausliegende Angelzeitschrift- dicke Broschüre in dänischen Touristbüros beschreibt wirklich alles ganz genau, bishin zur Köderführung, Material, Stellenwahl, Bestimmungen und Spezialisten- Tipps. Leider ist mir der Titel gerade nicht präsent, inhaltlich aber 10 von 10 Punkten. Ich habe dieses Heft im Tourist Büro Römö gefunden, dazu eine Hotspot Osteelandkarte.

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