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Schlehe oder Schwarzdorn als Prieststiel

Bisher sind mir leider die Stiele aus dem Holz der Schlehe über die gesamte Länge des Rohlings ge­rissen.

Nach etwa einem halben Jahr waren die Stiele nach einer schonenden Trocknung für den nächsten Ar­beitsgang vorbe­reitet: Entrinden. 5 Minuten nach voll­brachter Arbeit konnte ich den ersten, sehr feinen Riss erkennen. Am nächsten Morgen hatte sich der Riss jeweils an beiden Enden erheblich ver­längert und ver­breitert.

«Na gut, dann wird der Stiel eben kürzer, macht ja nix!», dachte ich mir. Unaufhaltsam ging es weiter. Neue Risse kamen dazu. Beid­seitig. Alle Stiele gehen in den Ofen. Da verraucht der Ärger!
Schlehe oder Schwarzdorn als Stiel für einen Edelpriest
Schlehe oder Schwarzdorn als Stiel für einen Edelpriest

Das Holz der Schlehe, auch Schwarzdorn genannt, ist schwer und hart und weist eine tolle Farbe auf. Daraus einen Stiel für einen Priest? Das ist ein Traum von mir. Hoffentlich bekomme ich das irgendwann hin. Probeölungen an gerissenen Stielen habe ich natürlich schon vorgenommen. Weitere Stiele, trick­reich geerntet und behandelt, trocknen vor sich hin.

Wenn etwas sehr knapp und damit wertvoll ist, dann sind es Stiele für Priests aus dem Holz der Schlehe! Der erste Erfolg: Ein Stiel für einen Priest aus Schlehe oder Schwarzdorn. Dieser Stiel ist noch nicht gerissenen.
Schlehe, Stiel, stellenweise angeschliffen, 06/2012
Schlehe, Stiel, stellenweise angeschliffen, 06/2012


Stiel aus Schlehe nach der erste Glättung
Stiel aus Schlehe nach der erste Glättung

Stand 10.12.2012: Bei Minusgraden hat auch dieses Holzstück eine Nacht im Freien verbracht: Gaaanz feiner Riss.

Schönen Dank an dieser Stelle an Gerd, der mir den Schlehen­bestand auf seinem Grundstück für gele­gentliche Zweigent­nahmen zur Verfügung gestellt hat!

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