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Die Ostseefischerei von H. Henking

Das Thema Makrele interessiert mich sehr. Es gibt viele Ansichten darüber, warum die Makrelen wieder nach Kiel gekommen sind.

Ich wollte wissen, wie es «früher» mit den Makrelen in Kiel war. Bei der Suche nach historischen Informationen zu diesem Thema habe ich das Buch

Die Ostseefischerei von H. Henking

entdeckt. Es wurde bereits 1929 geschrieben. Der Verfasser hat die Lage der Fischerei an der Ostsee beschreiben. Von Flensburg bis Kolberg wird jeder Fischerort beschrieben. Die Angaben sind sehr genau und zeigen ein hohes Fachwissen zum Thema. Nicht nur Kiel auch Lübeck und Eckernförde werden betrachtet. In dem Buch ist eine Skizze abgebildet, aus der hervorgeht, mit welchen Methoden die Makrelen in welchen Bereichen der Kieler Förde gefangen wurden.

Aus dem Buch die Oseefischerei habe ich auch erfahren, dass Makrelen «stümen» und dann nur mit der Stümwade zu fangen sind.

Nach der Lektüre des Buches hat sich mir die Bedeutung des Wortes Besteck erschlossen. Bei der Ostseefischerei auf Makrelen in Kiel wurden die Angelhaken mit kleinen Heringen besteckt. Kleine Heringe oder Sprotten waren genau das richtige Besteck für diesen Zweck der Ostseefischer.

Am Tiessenkai kann ich manchmal hören: «Es ist viel Besteck im Wasser.» Dieses Wort aus der Ostseefischerei hat sich bis heute erhalten. Nun gibt es eine Seite im Internet, die das Wort Besteck in einen Zusammenhang zur Ostseefischerei bringt.

Die Beschreibung der Ostseefischerei auf Schonen, dem heutigen Skane, die Rolle von Lübeck und des Herings ...

Dieses Buch bietet mir einen sehr schönen Rückblick auf die Ostseefischerei, wie sie in der Zeit der ersten Motorboote ausgeübt wurde.

Gelegentlich kommt es vor, das in Kiel ein Seehund erscheint. Ich glaubte bisher, ein solcher Seehund sei aus dem Aquarium Kiel entwichen oder durch den Kanal aus der Nordsee in die Ostsee geschwommen. Nein, Seehunde leben auch in der Ostsee. Henking hat dies beschrieben. Ich habe den Seehund, der im Februar 2016 im Bereich des Bülker Leuchtturms zu sehen war, nach einem Eintrag im Fangbuch einfach Pattegrisen genannt.

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