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Mitteilungen für die Fischindustrie, Band I

Der Autor heißt hier Anonymus. Dieses Buch stammt aus der Zeit vor 1923. Ein copyright dafür ist in Amerika nicht mehr vorhanden. Deshalb konnte es nachgedruckt werden. Ein Exemplar dieses Buches stand in der General Library University of California Berkley. Die letzte Ausleihe fand am 25.02.1957 statt. Diese Informationen ergeben sich aus dem eingescanten Ausleihzettel.

Jetzt habe ich das Buch vorliegen und kann den Inhalt studieren:

Artikel wie «Die Kon­ser­vier­ung von Neunaugen» weisen den Weg in die Vergangenheit. Neunaugen sind heute bei uns ganzjährig geschützt. Das Thema «Bleichen von Her­ingen» ist auch heute noch aktuell. Da­mals wur­den zum Bleichen der Heringe Mittel mit dem Namen «Dioxon» oder «Blankalyt» verwendet. Die Grundlage war jeweils Wasser­stoff­super­oxyd. Heute wird zum Bleichen der Heringe wohl Wasser­stoff­peroxyd ver­wen­det.
Auch «Ja­pan» war damals modern. Statt Sushi oder japanische Messer fragte sich zunächst die damalige Avantgarde und dann der da­mal­ige Main­stream: «Was ist Ikashiokora»?
Rechtliche Aspekte zum Thema unlauterer Wett­be­werb werden unter dem Titel «Makrelen sind keine Lachs­fo­rellen» dargestellt.
Artikel wie «Regeln für das Braten von Her­ingen» werde ich noch oft lesen.
Ich weiß jetzt auch, dass sich aus Fischschuppen ein wertvoller Stoff zur Er­zeugung eines Perl­mut­glanzes erzeugen läßt.
Eine kurze Zeile, ein Rezeptdetail, brachte mich an meine Grenzen: «...und so mit Essigsäure und Koch­salz ver­setzt, daß der Kochsalzgehalt 2% und der Essig­säure­gehalt eben­falls 2 % betrug.»

Diese Zeile in dem Buch hat mich zum Thema Garbad gebracht. Dieses Buch hat mir sehr viele Anregungen zur Konservierung und Zubereitung von Heringen in Kiel gegeben.

Nun bin ich auf dem Wissenstand von 1922 :-)

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