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Meeräschen in Kiel mit Multen­fussel fangen

Etwas kann ich zum Thema aber auch bei­steuern: Meeräschen muss man zunächst sehen, um sie überhaupt fangen zu können.

News 14.09.2015 In den Fangmeldungen berichtet Kai von der Sichtung von Meeräschen im Bereich der Innenförde.
News 24.09.2014 Meeräschen wurden von Anja gesehen. Papa A gibt dazu Fangtipps. Ich habe immer noch «Schulden» bei Papa A. Noch ein wenig Geduld ...
News 13.07.2014 Zurück im Hafen konnte bubble­gun einen Schwarm von mehr als 50 Meer­äschen mit einer Länge von deutlich über 60cm sehen. Herz­lichen Dank für Deinen Eintrag in den Fang­meldungen!
News 05.07.2014 Meer­äschen­sichtung von fish­finder bei der Jagd auf Meerforelle.
News 01.06.2014 Ich habe auf meinen Fischzügen nach Meer­äschen Ausschau gehalten. Ich habe keine Meer­äsche ge­sichtet aber von einem sehr sach­kund­igen Be­obachter von der Sichtung von 2 Meer­äschen an einem sehr langen Küstenabschnitt gehört. Gruß von dieser Stelle an den Kollegen, der «gut Strecke» gemacht hat. Das Essen danach hat be­stimmt ge­schmeckt!
News 23.05.2014 Meeräschen, Trupp von 4 Fischen auf dem Ostufer sowie ein Einzelfisch in der Schwentine­münd­ung von Chris gesichtet. Danke!

In Kiel kann ich an vielen Stellen Meeräschen im war­men, flachen Wasser finden. Mit 70cm Länge und ein paar Kilogramm Gewicht lassen sich die Meer­äschen kurz be­schreiben. Meeräschen sind oft in kleinen Gruppen unter­wegs. Von einem Schwarm mit einigen hundert Fischen hörte ich. Gut, es soll sich hier ab und zu ein noch er­heb­lich größerer Schwarm bilden. Das Vor­kom­men der Meer­äschen wurde wissenschaftlich erst­mals etwa um 1887 für die west­liche Ostsee und für den Bereich der Kieler Bucht be­schrie­ben.

Fliegenfischer widmen sich dem Fang dieser Fischart. Als Fliege sollen sich kleine, grüne Gebilde, die Mul­ten­fussel bestens bewährt haben.

Als Spinn­köder sollen sich Peter­silie und Schnitt­lauch eignen. Diese Pflanzen sind aroma­tisch. Das mögen Pflan­zenfresser :-) Schwimm­brot soll fängig sein.

Ich angle gar nicht auf Meer­äschen.

Wie die Meeräschenjagd mit Fliege nach meiner Ein­schätzung nicht ablaufen soll, konnte ich am letzten Juni­tag 2012, einem Freitag Nachmittag, am da­mal­igen Hinden­burg­ufer, der heutigen Kiellinie, in Kiel aus dem Auto sehen:

Etwas nördlich des Kieler Yachtclubs sah ich einen bärt­igen Angler mit Fliegenrute und Köderfischsenke in kur­zer Hose auf den Kaianlagen. Das war kein Local. Mir war sofort klar, dass seine ungeteilte Aufmerksamkeit den großen Meeräschen unten im flachen Wasser galt. Er guckte, angelte aber nicht. Aber wozu die Köder­fisch­senke?

Ein paar hundert Meter weiter war wohl der Zwillings­bruder des Meer­äschen­be­obacht­ers auf der Jagd nach einer Meer­äsche. Vom Hin­den­burg­ufer flog die Fliegen­schnur mit Fliege im Rück­schwung zuerst ein paar Spazier­gängern haarscharf am Kopf vorbei. Die Rad­fahrer auf dem Fahrradweg kamen auch um ein Piercing herum. Die Schnur schoss dann weiter auf die Straße. Ja, fast bis auf die Gegenfahrbahn. Durch starkes Brem­sen konnte ich den Fliegenkontakt vermeiden. Gut, dass ich immer im «Ommm-Modus» unterwegs bin.

Dieser Fliegenfischer wollte den Meeräschen die Fliege sauber präsentieren. Rücksichtslos. Das Wasser be­fin­det sich senk­recht ca. 2-3m unter der Kaianlage des Hinden­burg­ufers, neuer Straßenname dort nun: Kiellinie.

Wenn eine Meer­äsche gebissen hätte, hätte dieser Fliegenfischer den schweren Fisch die Kai­wand her­auf­heben müssen. Wäre das gelungen, hätte er eine Meer­äsche gehabt, in der sich vielleicht das Gift der Anti­foul­ing­farbe, mit dem die Schiffs­rümpfe vor Un­ter­wasser­bewuchs ge­schützt werden sollen, an­ge­reich­ert hätte. Meeräschen können vielleicht 10 - 15 Jahre alt werden. In dieser Zeit kann sich im Körper «ganz schön was an Gift ansammeln». C&R aus der Höhe?

Irgendwann war mir klar, dass die Köderfischsenke den Spund­wandkescher ersetzen sollte.

Ich habe einen spannenden Artikel in «Fisch und Fang» zum Thema «Zielfisch Meeräsche» gefunden. Hier geht es zu diesem Artikel.

News Weil sich Meeräschen weitaus über­wiegend vege­tarisch ernähren, könnte es sinnvoll sein, diese Fische in Aquakulturen zu züchten. Und genau dies wird nun in Kiel gemacht. Hier zum Bericht klicken.

2016: kaum Meeräschen in Kiel // Zucht wohl nicht lohnend. Wasser zu kalt. Stand: 03/2017

heringe meerforellen dorsche hornhechte makrelen
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